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Interview mit Michael Janke : Guter Mix aus Routine und Jugend

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Trainer geht optimistisch mit den SH-Liga-Frauen des MTV in die neue Saison – Verspäteter Auftakt gegen Tarp

Mit einem Spieltag Verspätung starten am Sonnabend nun auch die SH-Liga-Handballerinnen des MTV Herzhorn in die neue Saison. Zunächst geht es in eigener Halle gegen die HSG Tarp/Wanderup. Trainer Michael Janke spricht im Interview über Aussichten und Ziele sowie über die Möglichkeiten, die ein breiterer Kader in dieser Spielzeit bietet.

In der vergangenen Spielzeit schaffte das Herzhorner Team trotz mancher Personalsorgen Rang vier in der SH-Liga. Mit welchen Tugenden ist das gelungen?

In entscheidenden Spielen mit Siegeswillen und Disziplin. Dazu kam eine kontinuierliche Trainingsbeteiligung und gutes Umsetzen von taktischen Vorgaben.

Hat sich der Kader zur neuen Serie verändert?

Als Abgang mussten wir Eike Jankowski aus gesundheitlichen Gründen verzeichnen. Zu uns gekommen sind Christina Hinrichs (TSV Ellerbek), Stefanie Pekeler (Buxtehude), Yanna Wilcke (nach einem Jahr Pause) sowie aus dem eigenen Nachwuchs Carina Lipp, Lea Tiedemann und Joele Riedeberger. Anja Stoldt befindet sich beruflich im Ausland und stößt im Dezember wieder zur Truppe. Zudem legt Neuzugang Kübra Yüksel (vom TSV Esingen) wegen einer Ausbildung eine Handball-Pause ein.

Worin bestehen die Vorzüge der neuen Spielerinnen?

Alle kommen aus der Herzhorner Handballschule und dürften somit keine Anpassungsschwierigkeiten haben. Außerdem konnten einige Spielerinnen in höheren Ligen Erfahrung sammeln.

Mit welchen Erwartungen und Zielsetzungen geht der MTV in die neue Spielzeit?

Wir wollen besser abschneiden als der zuletzt belegte Platz vier.

Wie ist die Vorbereitung verlaufen?

Wir haben sehr viele Testspiele bestritten. Unter anderem gegen die beiden Oberligisten TSV Bredstedt (29:29) und gegen TSV Ellerbek (34:28 gewonnen). Außerdem konnten wir zwei Turniere in Hamburg (Nienstedten/Wandsetal) und Bad Bramstedt gewinnen. Auch der konditionelle und taktische Teil kam nicht zu kurz, so dass wir für die neue Saison bestens gerüstet sind.

Wie beurteilen Sie die derzeitige Zusammensetzung des Kaders? Gibt es größere spieltaktische Möglichkeiten?

Auf jeden Fall. Der Mix aus erfahrenen und jungen Spielerin ist optimal. In den Testspielen wurde viel durchgewechselt und es war keinerlei Leistungsabfall erkennbar. Dadurch sind wir für den Gegner schwerer auszurechnen und können auf taktische Spielsituationen schneller reagieren.

Hat die größere Konkurrenz im Kader Auswirkungen auf die Trainingsarbeit?

Wir sind in der glücklichen Lage, auf allen Positionen doppelt gut besetzt zu sein. Der Konkurrenzdruck bewirkt, dass sich die Spielerinnen im Training zeigen wollen. Jede Einheit ist intensiv und somit wird neben taktischem Verständnis vor allem die individuelle Fähigkeit gefördert.

Wie schätzen Sie die Konkurrenz in der SH-Liga ein?

Als Mitfavoriten schätze ich Reinfeld, Lindewitt und Lauenburg

Das Team startet verspätet in die Saison, weil die geplante Auftakt-Partie in Lindewitt auf den 25. Oktober verlegt wurde. Ist das ein Nachteil?

Das glaube ich nicht. Wir konnten noch mal durchatmen und im Training an der Feinabstimmung feilen.

Ihre Saison beginnt also mit dem Heimspiel gegen die HSG Tarp/Wanderup. Wie schätzen Sie diesen Gegner ein und wichtig ist ein guter Start?

Die HSG baut auf ihren eigenen Nachwuchs und hat somit einer der jüngsten Truppen in der SH-Liga. Im Auftaktspiel gegen Lauenburg gab es allerdings eine 27:34-Heimniederlage. Sie werden versuchen, diese Schlappe gegen uns wieder wettzumachen. Für uns gilt, die guten Eindrücke der Vorbereitung im Spiel gegen Tarp umzusetzen und zu bestätigen, um dann mit viel Selbstvertrauen die nächsten Aufgaben anzugehen.

Gleich danach geht es zum HC Treia/Jübek, ehe es daheim gegen Schleswig IF und auswärts gegen Holstein Kiel/Kronshagen geht. Wie bewerten Sie das Auftakt-Programm?

Alle oben genannten Mannschaften sind lösbare Aufgaben. Voraussetzung ist allerdings, dass die Einstellung stimmt. Lediglich gegen Treia haben wir aus beruflichen Gründen und urlaubsbedingt einen kleinen personellen Engpass, den die verbleibenden Spielerinnen aber kompensieren sollten.

 

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erstellt am 18.Sep.2015 | 05:00 Uhr

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