Fechten : Gute Leistung mit Steigerungs-Potential

SH-Mädchenteam (von links): Liv Bangert, Trainer Holger Linow, Malija Haida u. Florin Sierk.
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SH-Mädchenteam (von links): Liv Bangert, Trainer Holger Linow, Malija Haida u. Florin Sierk.

Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend B errang Degenfechterin Malija Haida Platz 13, Rasmus Linow kommt bei den Jungen auf Platz 27.

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25. Juni 2015, 04:58 Uhr

Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend B- Fechterinnen im Damendegen in Augsburg vertraten Mailija Haida und Liv Bangert (beide Jahrgang 2002) den SC Itzehoe im Einzel. Auch im Länderpokal gingen sie in der Mannschaft an den Start und wurden von der Norderstedter Florin Sierk (Jahrgang 2002) unterstützt, die seit drei Monaten in Itzehoe trainiert und für den SCI in der neuen Saison starten wird. Ebenso ging Rasmus Linow (2001) in Waldkirch bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften an den Start.

Nach sehr guter Vor- und Zwischenrunde (mit acht Siegen und zwei Niederlagen) qualifizierte sich Malija Haida souverän für die Direktausscheidung der besten 32 auf Rang zehn. Nach einem klaren 10:3-Sieg gegen Hofer, Ulm, verlor Haida das Folgegefecht gegen Hösel (Mannheim) mit 4:10 und musste dann im Hoffnungslauf gegen Wolf (Leipzig) antreten. In diesem Gefecht besiegte die Itzehoerin mit einer couragierten und taktisch starken Leistung ihre Gegnerin mit 10:6 Treffern. Dadurch schaffte sie den Sprung unter die besten 16 Fechter. Dort traf sie auf Ribbert (Solingen) und musste mit 6:10 Treffern die Waffen strecken. Dies bedeutete im Endklassement einen ausgezeichneten 13. Platz. Liv Bangert zeigte ebenfalls eine gute Leistung und belegte in der Endabrechnung Platz 43. Florin Sierk errang Platz 45.

Die drei Fechterinnen vertraten Schleswig-Holstein im Mannschaftswettbewerb. Das Team um Haida zog nach der Vorrunde mit Niederlagen gegen Berlin und Baden-Süd und einem Sieg gegen Bayern I in die K.o.-Runde der besten 16 Teams ein. Dort unterlagen die jungen Fechterinnen der Mannschaft von Nordrhein II mit 35:45 Treffern und wurde 13.

Der junge Itzehoer Degenfechter Rasmus Linow qualifizierte sich sicher nach der Vor- und Zwischenrunde mit sieben Siegen und drei Niederlagen für die besten 32 Fechter. In der dortigen K.o.-Runde verlor er denkbar knapp gegen Kerper, Hagen, mit 9:10 Treffern und musste sich im Hoffnungslauf im Folgegefecht gegen Weise (Reutlingen) sich mit 7:10 geschlagen geben. Der erreichte 27. Platz spiegelte dabei nicht ganz das Leistungsvermögen wider. Am Folgetag führte Linow das Team Schleswig-Holstein, verstärkt durch die Segeberger Borowski und Thode und dem Elmshorner Frauen, souverän durch die Vorrunde. Klaren Siegen gegen Nordrhein IV und Sachsen II folgte eine knappe Niederlage gegen Nordrhein II. Dies bedeutet den Einzug unter die besten 16 Mannschaften. In einem Fechtkrimi gegen Württemberg II holte Linow im letzten Gefecht einen Rückstand auf und setzte im „Sudden Death“ den entscheidenen Treffer zum 36:35. Im Viertelfinale unterlag das SH-Team dem Favoriten aus Nordrhein klar und belegte in der Gesamtklassement einen ausgezeichneten siebten Platz. Das Trainerteam ist mit den gezeigten Leistungen zufrieden, hält aber auch Leistungssteigerungen durchaus für möglich.

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