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Leichtathletik : GS Heiligenstedten beim Kreisentscheid vorn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Team der Julianka-Schule darf als beste Steinburger Grundschule bei der Landesmeisterschaft im Kreis Plön starten.

Die Schulsportbeauftragte des Kreises Steinburg, Ilka Linow, hatte zum Leichtathletikfest nach Hohenlockstedt eingeladen. Elf Schulen folgten ihrem Ruf, um auf dem Sportplatz Finnische Allee am Kreisentscheid für Grundschulen teilzunehmen. Nach Abschluss aller Wettbewerbe stand fest, dass die Julianka-Schule Heiligenstedten den Wettbewerb vor der Fehrs-Schule und der Grundschule Wellenkamp, beide aus Itzehoe, gewonnen hat. Die Siegermannschaft wird Steinburgs Farben nun am 29. Juni beim Landesfinale vertreten. Veranstaltet werden wird es im Bereich des Kreises Plön.

Möglicherweise wird dann auch die Grundschule Kiebitzreihe mit dabei sein. Als beste Schule mit einzügiger vierter Klasse muss sie aber hoffen, dass andere Kreise von ihrem Startrecht keinen Gebrauch machen.

Das von Ilka Linow aufgestellte Wettkampfprogramm war anders als in der Vergangenheit strukturiert. Galt es bis vor einem Jahr noch beim Sportfest der Schulen, herkömmlich zu laufen, zu springen und zu werfen, bediente sich die Organisationsleiterin diesmal an dem, was die sogenannte „Kinderleichtathletik“ zu bieten hat.

Gefordert waren von allen zehn Mannschaftsmitgliedern pro Team Pendelstaffellauf über Bananenkisten, Ballwurf, Medizinballstoßen, Zonen-Weitsprung und ein siebenminütiger Dauerlauf auf dem Rasen des Sportfeldes.

Der Sieger wurde über Platzziffern ermittelt, die für jede Disziplin vergeben und am Ende schulweise zu einem Gesamtergebnis addiert wurden. Letztlich hatte das Team die Nase vorn, das nach der Bewertung aller Disziplinen die niedrigste Platzziffer aufwies – und das war die Julianka-Schule. Die Heiligenstedtener gewannen zwei Disziplinen und wurden je einmal Zweiter, Dritter sowie Neunter. Daraus ergab sich als Endbewertung die Platzziffer 16.

Die neue Wettkampfstruktur, so Ilka Linow, habe mehrere Vorteile: Zum einen ergebe sich daraus ein vielseitiger Teamwettbewerb, zum anderen könnten sich die Schulen gut in die Thematik einarbeiten, weil die Abläufe genau vorgeschrieben sind. Deshalb: „Wenn die Schulen möchten, können sie im nächsten Jahr auch zwei Mannschaften für den Kreisentscheid melden.“ Dessen Disziplinen sind beim Landesfinale übrigens gleich.

Eine positive Rückmeldung kam auch von Christian Sievers. Der Lehrer der Grundschule Schenefeld, der seinen Schützlingen vor dem Dauerlauf mit der Bemerkung, „Ich glaube an euch“, Mut gemacht hatte und sie auch während des Laufes durch Zurufe motivierte, bezeichnete das neue Schema als „sehr gut“. Das Team und nicht der Einzelne stehen dabei im Vordergrund. „Wir waren anfangs skeptisch, aber das neue System hat sich bewährt“, betonte der Pädagoge.

Gut angekommen ist das neue Programm auch bei den Schülern. Besonders gut gefallen habe der Hochweitsprung Laila Iden Pollard. Die Zehnjährige von der Ernst-Moritz-Arndt-Schule Itzehoe meisterte die Anforderungen auch technisch in ansprechender Manier. Für sie stellte die Teildisziplin trotz der zu überspringenden Bananenkiste keine Hürde dar. Grund: „Wir sind im Sportunterricht gut vorbereitet worden.“ Und dazu zählte auch das Überspringen von Hindernissen hinter dem Absprungbalken. Wer allerdings den Absprung hinsichtlich Höhe und Weite nicht richtig koordinieren konnte, bekam Schwierigkeiten, auch wenn er sonst ein passabler Weitspringer ist.

Endergebnis Kreisentscheid: 1. Julianka-Schule Heiligenstedten, Platzziffer (PZ) 16; 2. Fehrs-Schule Itzehoe, PZ 21; 3. GS Wellenkamp, PZ 25; 4. Bürgerschule Glückstadt, PZ 25; 5. GS Hohenlockstedt, PZ 26; 6. Ernst-Moritz-Arndt-Schule Itzehoe, PZ 30; 7. GS Edendorf, PZ 31; 8. GS Kellinghusen, PZ 32; 9. GS Kiebitzreihe, PZ 35; 10. GS Schenefeld, PZ 36; 11. GS Wrist, PZ 47.

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