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Faustball : Gold und Bronze für Steinburger Teams

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei der Deutschen Meisterschaft U14 feiern die Jungen des TSV Lola und die Mädchen des TSV Breitenberg tolle Erfolge.

von
erstellt am 14.Sep.2015 | 04:05 Uhr

Bei der deutschen Faustball-Meisterschaft der U14 in Kellinghusen waren die Jungen des TSV Lola mit dem DM-Titel und die Mädchen des TSV Breitenberg mit der Bronzemedaille überaus erfolgreich.

Bereits in der Feldsaison stellten die Jungen des TSV Lola mit dem Landesmeistertitel (ohne Spielverlust) ihre Stärke unter Beweis stellen und qualifizierten sich als Ostdeutscher Meister für die DM.
Im ersten Spiel gewann der TSV Lola gegen den Ausrichter vom VfL Kellinghusen mit 2:1 Sätzen. Es folgten 2:0-Siege gegen die TG Offenbach (Hessen)und TuS Wickrath (Rheinland). Auch im Duell der bisher ungeschlagenen Teams gegen Titelverteidiger TV Vaihingen/Enz (Schwaben) kämpften die Lolaner um jeden Ball und zogen durch das 2:1 ins Halbfinale ein. Auch dort gewann die Mannschaft um das Trainergespann Marcus Himmelhan und Benno Reimers mit 2:1 (11:9, 6:11, 11:6) gegen den TV GH Brettorf (Niedersachsen).

Im Endspiel kam es zur Neuauflage des Duells gegen den TV Vaihingen/Enz, der amtierende Deutscher Meister der Feld- und Hallensaison. Zu Beginn des Spieles spielten die Schwaben stark auf , setzen die Lolaner unter Druck und gingen mit 4:1 Führung. Nach einem erkämpften Rettungsball, mit dem man trotzdem punktete, gewann die Mannschaft an Selbstvertrauen. Der Rückstand wurde aufgeholt und der Satz ging mit 11:6 an Lola. Der zweite Satz wurde für die Zuschauer zum Krimi. Nach einem erneuten Rückstand profitierten die Hohenlockstedter von einer Fehlerserie des Gegners, so dass man wieder im Spiel war. Lolas erste Matchbälle wehrte Vaihingen noch ab, ehe ein starker Angriff von Kjell Butzke den Satz mit 14:12 und das Spiel beendete. Zum ersten Mal in seiner jungen Faustballgeschichte holte sich der TSV Lola den Deutschen Meistertitel. Ausrichter VfL Kellinghusen kam auf Rang acht.

Für den TSV LoLa spielten: Kjell Butzke, Hannes Himmelhan, Marvin Steinleitner, Enrico Dombert, Till Hullmann, Hendrik-Ole Hägele, Max Alexander und Melvin Knudsen.


Die U  14-Mädchen des TSV Breitenberg hatten in der Vorrunde den TV Jahn Schneverdingen, den Lemwerder TV, den TV Waibstadt und den ASV Veitsbronn als Gegner. Der TSV verlor lediglich gegen den TV Jahn Schneverdingen, die weiteren Spiele wurden jeweils mit 2:0 Sätzen gewonnen. Als Gruppenzweiter traf der TSV Breitenberg im Qualifikationsspiel für das Halbfinale nun auf den Nachbarn VfL Kellinghusen. Der TSV ließ nichts anbrennen und besiegte den VFL Kellinghusen mit 2:0 Sätzen. Das Halbfinale gegen Bayer 04 Leverkusen war von Nervosität geprägt: Breitenberg kam nicht ins Spiel und verlor deutlich mit 6:11 und 5:11.

Nun galt es, sich nochmals für kleine Finale gegen den SV Gärtringen aufzuraffen: Im ersten Satz hatte sich beim 4:11 die Nervosität noch immer nicht gelegt. Doch dann kehrten Kampf und Wille zurück. Der TSV gewann den zweiten Durchgang mit 11:9 und auch den entscheidenden Satz sicherten sich die Breitenbergerinnen mit 11:7. Überglücklich und stolz nahm die Mannschaft mit Ihren Trainerinnen Svenja Lingner und Dörte Plähn bei der Siegerehrung die Bronzemedaille entgegen. Deutscher Meister wurde der TV Jahn Schneverdingen vor Bayer 04 Leverkusen. Auf den fünften Rang kam Gastgeber VfL Kellinghusen.

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