zur Navigation springen

Fußball : Gipfeltreffen der Unbesiegten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Alemannia Wilster und der VfR Horst sind gut in die Verbandsliga-Saison gestartet und wollen auch auf fremden Plätzen weiter unbesiegt bleiben.

von
erstellt am 23.Aug.2014 | 05:25 Uhr

Von den fünf am Wochenend-Programm der Fußball-Verbandsliga Süd-West beteiligten Steinburger Teams haben nur Hohenwestedt und Kiebitzreihe Heimrecht. Erst am Mittwoch (19 Uhr in Reher gegen Nortorf) ist FC Reher/Puls im Einsatz.

RW Kiebitzreihe – MTSV Olympia NMS (Sbd. 16 Uhr). Zum Glück hat sich der Verdacht auf Rippenbruch bei RWK-Stammkeeper Hannes Schüler aus dem Spiel in Nortorf (0:3) nicht bestätigt. Trotz der schmerzhaften Prellung hat Schüler sogar schon wieder trainiert. Er wird auch gebraucht, denn sein Vertreter Kevin Huckfeldt ist wegen seiner Roten Karte (Handspiel außerhalb des Strafraums) für zwei Spiele gesperrt. Im Vergleich zweier noch punktlosen Teams hoffte Kiebitzreihes Trainer Oliver Schlegel auf eine bessere Einstellung als zuletzt. „Es muss eine Reaktion der Mannschaft kommen“, forderte er. In dieser fehlt voraussichtlich der erkrankte Maximilian Hartlieb. Dafür ist Pascal Wendt nach dreiwöchigem Aufbautraining wieder einsatzbereit.

SV Tungendorf – VfR Horst (Sbd. 16 Uhr). Drei angeschlagene Horster Spieler haben nur eingeschränkt trainiert: Tobias Petersen, Nils Niendorf und Kevin Dittmann. Sicher fehlt dem VfR beim Aufsteiger Michel Gorny aus privaten Gründen. René Thies ist wie Florian Rammer wieder im Training, doch VfR-Trainer Lars Lühmann möchte ihn nach seiner schweren Verletzung am liebsten noch schonen. Er ist gewarnt vor dem Aufsteiger, der wie der VfR Horst seine ersten drei Saisonspiele siegreich gestaltet hat. Der Fanbus fährt um 12.30 Uhr vom Klubheim an der Heisterender Chaussee ab. Die Mitfahrt kostet 15 Euro.

MTSV Hohenwestedt – SV Schackendorf (Sbd. 16 Uhr). War das die Wende für den MTSV Hohenwestedt? Vor Wochenfrist beendete man mit dem 4:2 beim Aufsteiger FC Torpedo 76 Neumünster eine lange Durststrecke der Erfolglosigkeit. Im heutigen Heimspiel gegen den ambitionierten SV Schackendorf (6 Punkte in drei Spielen) wird sich zeigen, inwieweit dieser Sieg für Auftrieb gesorgt hat und wo das Team von Trainer Dierk Schröder (Foto) tatsächlich steht. Immerhin darf bereits jetzt positiv herausgestellt werden, dass es der MTSV mit den Neuverpflichtungen Marco Schön (Tor) und Jan-Jürgen Künstler (Torjäger) gut getroffen hat. Schön gibt der Abwehr Stabilität und Künstler (zwei Treffer in Neumünster) schießt Tore. Schackendorf wird es den Schröder-Mannen allerdings wesentlich schwerer machen. Die Segeberger verfolgen mittelfristig das Ziel Schleswig-Holstein-Liga und haben sich in diesem Sommer auf dem „Transfermarkt“ kräftig bedient. Allein zehn Neuerwerbungen dokumentieren die Ausrichtung der Schackendorfer. Neben dem Steinburger Trio VfR Horst, TSV Lägerdorf und FC Reher/Puls dürfte der heutige Hohenwestedter Gegner einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Titel sein.

TuS Garbek – TSV Lägerdorf (Sbd. 16 Uhr). Der Segeberger Aufsteiger Garbek hat bisher erst einen Punkt geholt (3:3 in Wilster) und konnte noch nicht an die Aufstiegs-Spielzeit mit 109:36 Toren und 70 Punkten aus 30 Spielen anknüpfen. Doch die beiden übrigen Spiele verlor Garbek nur jeweils knapp und in Wilster zeigte das Team sowohl eine ansprechende Spielanlage wie auch gute Moral. Lägerdorf darf mit dem Start durchaus zufrieden, muss nach den Eindrücken aus der jüngsten 1:3-Schlappe gegen Reher aber wohl einiges am Abwehrverhalten verbessern.

TSV Wankendorf – SV Alemannia Wilster (So., 15 Uhr). Der nächste Härtetest für die Alemannen auf fremdem Terrain: Wie Wilster (7 Punkte) ist auch Wankendorf (9) nach drei Spielen noch unbesiegt. Doch der Aufsteiger SVA geht nach dem 3:2 beim Meister Reher mit breiter Brust in die Partie gegen die robusten Gastgeber. Vor allem der 19-jährige Janek Reese sorgte in Puls bei seinem Startelf-Debüt (erzielte dabei aber schon sein viertes Saisontor!) für mächtig Wirbel in der gegnerischen Defensive. Einen insgesamt guten Entwicklungsstand offenbarte bisher aber auch das gesamte, zum Teil stark verjüngte Team. Wankendorf überraschte ebenfalls mit dem klaren 3:0 in Schackendorf und will vor bekannt lautstarker heimischer Kulisse daran anknüpfen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen