Handball : Geschwächte Horsterinnen verlieren Gipfeltreffen

Jasmin Mogge (rechts) traf neun Mal für Horst/RWK.
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Jasmin Mogge (rechts) traf neun Mal für Horst/RWK.

Die Landesliga-Frauen der HSG Horst/RWK fuhren nur zu acht zum Spitzenreiter Lübeck.

shz.de von
23. Januar 2018, 05:13 Uhr

Im Spitzenspiel der Handball-Landesliga Süd der Frauen zwischen dem Tabellenführer TuS Lübeck und dem Dritten HSG Horst/Kiebitzreihe unterlagen die Steinburgerinnen mit 24:29 (12:12). Mit einem sehr angeschlagenen und dezimierten Kader musste die HSG zum Spitzenreiter nach Lübeck fahren. Von den nur acht (!) mitfahrenden Spielerinnen war auch noch eine verletzt, zudem war Coach Detlef Sieper ebenfalls nicht dabei. Ihn vertrat Michael Harries auf der Bank.

Im Gegensatz dazu kamen die Gastgeberinnen aus der Hansestadt mit vollem Kader aus der Kabine. Aus dem Hinspiel war klar, dass man sich auf zwei hart agierende Defensivreihen einstellen musste. Die Gäste hatten sich vorgenommen, das Spiel des TuS Lübeck früh zu unterbinden und einfache Gegentore zu verhindern. Das konnte die HSG in den ersten 20 Minuten sehr gut umsetzen. Dank einer starken Maike Lanckow im Tor, die in den ersten 15 Minuten nur drei (!) Gegentore zuließ, setzte sich die HSG Horst/Kiebitzreihe auf 7:3 ab. Der HSG-Angriff agierte mit viel Bewegung ohne Ball und kam zu einfachen Tore. Ab der 20. Minute kam dann aber ein Bruch ins HSG-Spiel. Durch Zeitstrafen, technische Fehler und nicht gegebene Strafwürfe für die HSG kämpfte sich Lübeck auf 10:11 heran. Durch einen Tempogegenstoß erzielt TuS Lübeck mit dem Halbzeitpfiff das 12:12.

Die Halbzeitansprache bei der HSG war deutlich; es sollte vor allem in der Deckung an die Leistung der 20 Minuten angeknüpft. Dennoch verlief die zweite Hälfte zugunsten des TuS Lübeck, dessen Abwehr defensiver als in der ersten Hälfte spielte. So mussten die Gäste noch mehr für ihre Tore kämpfen. Nach umstrittenen Zeitstrafen gegen die HSG konnte Lübeck in Überzahl einfache und schnelle Tore erzielen und sich auf 20:15 absetzen.

Aufgrund des kleinen und angeschlagenen Kaders schaffte es die HSG Horst/Kiebitzreihe nicht mehr, den Abstand aufzuholen und musste sich am Ende mit 29:24 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage hat die HSG Horst/Kiebitzreihe eines ihrer besten Spiele gespielt und gab zu keinem Zeitpunkt den Kampf auf.

HSG Horst/Kiebitzreihe: Maike Lanckow 1 – Jana Nestler 3, Janine Nolde 3, Daniela Biel 1, Lara Kristin Harries 3, Lydia Schilling 3, Jasmin Mogge 9, Ronja Naujokat 1.

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