Mädchen-Fußball : Gemeinsame Wege

Im letzten Pokalfinale versuchten Glückstadts Marlen Hermann und Torhüterin Kira Bahr (re.) noch Wilstermarschs Lara Stade zu stoppen. In der nächsten Saison machen beide Vereine nun gemeinsame Sache.
1 von 2
Im letzten Pokalfinale versuchten Glückstadts Marlen Hermann und Torhüterin Kira Bahr (re.) noch Wilstermarschs Lara Stade zu stoppen. In der nächsten Saison machen beide Vereine nun gemeinsame Sache.

In einer Spielgemeinschaft streben Fortuna Glückstadt und die SG Wilstermarsch in der nächsten Saison einen Start in der Fußball-SH-Liga der B-Mädchen an.

von
29. Mai 2015, 11:19 Uhr

SG Wilstermarsch und ETSV Fortuna Glückstadt gehen in der kommenden Saison im Mädchenfußball gemeinsame Wege. In einer neuen Spielgemeinschaft wollen beide ihre B-Juniorinnen zusammenführen, die dann in der SH-Liga spielen soll.

„Eigentlich ist dieser Schritt längst überfällig und nur konsequent“, betonen Glückstadts Mädchenkoordinator Daniel Kretschmann und Andreas Eckelmann für die SG Wilstermarsch. Somit gab es bei den Gesprächen der Obleute und einem Treffen der Spielerinnen/Eltern grundsätzlich nur positive Übereinstimmung zu dem gemeinsamen Projekt als neue SG.

„Seit Jahren wird in beiden Vereinen sehr erfolgreiche Mädchen-Nachwuchsarbeit geleistet, auf hohem Niveau trainiert und in den Ligen gespielt“, so Kretschmann. In dieser Saison spielen beide Teams in der Verbandsliga Süd, die SGW war sogar vor zwei Jahren im guten Mittelfeld der SH-Liga platziert. Für die neue Saison lautet das Ziel ganz klar, dort wieder zu spielen.

In beiden Vereinen gebe es viele Spielerinnen, die sich optimal ergänzen würden. Und natürlich hoffe man noch auf weitere Spielerinnen, die Lust haben, die SG zu verstärken. Zum Probetraining seien alle Mädchen herzlich willkommen. Ziel sei es bei weiterem Zuwachs auch eine zweite Mannschaft auf Kreisebene zu melden, so Kretschmann.

Als Trainerteam würden mit Phillip Naujoks und Tim Pruter zwei erfahrene, aber dennoch junge und engagierte Trainer zur Verfügung stehen. „Hinzu kommt, dass es auch im C- und D-Juniorinnen-Bereich in beiden Vereinen viele und gute Spielerinnen gibt, die einfach spätestens ab der B-Jugend auf ein 11er-Feld gehören, um sich weiter entwickeln zu können“, meint Eckelmann.

Auf Kreis-/Bezirksebene gebe es diese Möglichkeit leider nicht, denn hier müssten talentierte Spielerinnen immer noch auf fünf-Meter-Tore spielen, womit die Integration der jungen Spielerinnen ein Jahr später bei den Damen schwer falle.

Anmerkung der Redaktion: Anders als bei der männlichen Jugend, gibt es im Mädchenfußball keine A-Jugend.

● Weitere Infos bei: Daniel Kretschmann (0172/6459545), Andreas Eckelmann (0171/3215256), Phillip Naujoks (0175/4940886) und Tim Pruter (0151/15655646).


zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen