zur Navigation springen

Segeln : Gelungener Saisonauftakt für J70-Crews

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Seglervereinigungen Itzehoe und Wilster mischen bei den Hamburger Alsterregatten jeweils vorne mit.

von
erstellt am 30.Mär.2017 | 05:06 Uhr

Gelungener Saisonstart für die Seglervereinigungen Itzehoe und Wilster bei den Alsterregatten an den vergangenen zwei Wochenenden in Hamburg. Belegte die SVI-Crew bei der J70-Klassenregatta vor zwei Wochen den zweiten Platz, waren die Itzehoer am vergangenen Wochenende beim Budweiser Cup Sechster. Umgekehrt lief es für die SVW, die zunächst Sechster und dann Zweiter wurde.

Das erste Wochenende war zunächst von Starkwind und dann von viel Regen gekennzeichnet. Die Itzehoer gingen mit dem neuen Steuermann Julian Ramm aus Kiel, Kai Harder und Oliver Levin an den Start. Vervollständigt wurde die Crew am ersten Tag von Felix von Wieding und am zweiten von Ole Harder. Bei Wilster saßen Gorden Nickel als Steuermann sowie Nils-Merten Färber, Nils Fiege und Nick Schlomka im Boot. Die Wilsteraner starteten am ersten Tag im Feld der 27 Boote etwas besser und lagen bei starken Winden von bis zu 30 Knoten zunächst auf Platz zwei. Am zweiten Tag lief es im Regen nicht mehr ganz so gut und das SVW-Boot rutschte auf Platz sechs ab. „Mit dem zweiten Tag konnten wir nicht ganz zufrieden sein. Platz sechs unter 27 Teams ist aber akzeptabel und motiviert uns dazu, weiter an der Performance zu arbeiten, um noch besser zu werden.“ Besser mit den Windrehern am zweiten Tag kam die SVI zurecht. Das Itzehoer Quartett segelte auf den zweiten Platz hinter dem Nordeutschen Regattaverein.

Beim Budweiser Cup waren 30 Boote auf der Alster dabei. Zunächst kamen fünf Rennen, wie am Wochenende zuvor, im Fleet-Race an den Start. Danach wurde das Feld in vier Gruppen aufgeteilt, die dann quasi fast im Bundesliga-Format weiter segelten. Sowohl die Itzehoer als auch die Wilsteraner Crew hatten sich für einen Platz in der „Gold-Fleet“ mit den besten acht Booten qualifiziert, in der um den Gesamtsieg gesegelt wurde. Wilster ging bis auf den für Nick Schlomka ins Bott gerückten Sebastian Röske unverändert ins Rennen. Beim SVI war gegenüber der Vorwoche nur noch Kai Harder dabei. Diesmal saß Christian Soyka am Steuer. Hinzu kamen Sören Woikat und Moritz Burmester. „Wir konnten in den acht weiteren Rennen sehr gut für die Bundesliga proben“, sagt Christian Soyka. Das Ergebnis habe dabei weniger eine Rolle gespielt als die Taktik. Bis auf den Steuermann wurden deshalb alle Positionen im Boot hin- und her gewechselt. Am Ende reichte es für Platz sechs. „Wir konnten sehr viel ausprobieren. Es war ein Super-Einstand für uns in die neue Saison, der viel Lust auf mehr macht.“

Auch bei den Wilsteranern war man insgesamt zufrieden. Die SVW-Crew hatte sich im zweiten Teil des Budweiser Cups gesteigert und war unter anderem mit zwei Tagessiegen und vier dritten Plätzen auf Rang zwei vorgeprescht. „Wir wissen jetzt ganz genau, woran wir arbeiten müssen, um uns weiter auf die Saisonhöhepunkte vorzubereiten“, so Nils Merten Färber. Zum ersten Mal richtig ernst wird es für de Wilsteraner vom 29. April bis 1. Mai bei der MAIOR-Regatta in Kiel. Die SVI segelt fast gleichzeitig vom 28. bis 30. April im ersten Rennen der 2. Bundesliga in Prien am Chiemsee. Dort soll der erste Schritt in Richtung Wiederaufstieg gemacht werden. Um gut vorbereitet zu sein, wird Mitte April extra noch ein Trainingslager auf dem Gardasee in Italien absolviert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen