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Handball : Ganz wichtige Punkte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Handballer gewinnen mit 27:26 beim FC St. Pauli.

Klassenverbleib fast schon besiegelt: Die Oberliga-Handballer nahmen bei ihrem Gastspiel FC St. Pauli einen sehr wichtigen 27:26  (12:10)-Erfolg mit. In einer umkämpften Partie behielten die Schützlinge von Jens Timm am Ende die Nerven und machten in den letzten Minuten noch einen Rückstand wett. „Die Stimmung in der Halle war toll und es machte richtig Spaß, dort zu spielen“, so Betreuer Holger Fehlau. Und das, obwohl die Herzhorner ganz große Probleme hatten, den Ball beim Wurf richtig unter Kontrolle zu bringen. Die Halle am Millerntor ist die einzige der Liga mit absolutem „Backeverbot“ und dies beschert der Hamburgern einen echten Heimvorteil. Über die gesamte Spielzeit gelang es Herzhorns Rückraumschützen nicht wirklich, den Ball sicher zu fangen und beim Wurf entsprechend zu platzieren.

Die Hamburger erwischten den besseren Auftakt und gingen schnell mit 5:2 (10.) in Führung. Ludger Lüders verkürzte zwar vom Kreis, doch die Hausherren blieben federführend und hatten bis zur 20. Minute klar die Nase vorne. Dann jedoch erwischten die Gäste eine ganz starke Phase und drehten den Spieß um. Birger Dittmer verkürzte zum 8:9 und Jannes Timm glich zum ersten Mal aus (9:9). Gestützt auf eine starke Deckung trafen die Blau-Gelben bis zur Pause durch Lasse Janke und Lutz Wamser zum 12:10.

Sofort nach dem Seitenwechsel setzte Lasse Janke mit einem Tempogegenstoß zum 13:10 noch einen drauf. Obwohl die Herzhorner nun die Führung behaupteten, blieb die Partie jederzeit umkämpft und eng. Mitte der Halbzeit kippte sie erneut und die Hausherren lagen vorne. Mehr als ein oder zwei Tore Vorsprung erzielten sie jedoch auch sie nicht und so kündigte sich eine spannende Schlussphase an.

Sie begann in der 51. Minute mit einer ganz kuriosen Szene. Marc Saggau lief aus seinem Tor, um einen Tempogegenstoß abzufangen. Dies gelang ihm jedoch nicht und da sein Tor nun leer war, sprang er in den gegnerischen Spieler und riss ihn um. „Das war wie aus einem Karatefilm, absolut unverständlich, warum er das gemacht hat“, kommentierte Holger Fehlau. Marc Saggau sah nach dieser Szene „Rot“ und der für ihn kommende Tjark Bernhard agierte stark. Dennoch: In der 56. Minute lag Herzhorn noch mit 24:26 hinten und begann dann, das Spiel zu drehen. Jannes Timm verkürzte auf 25:26 und Ludger Lüders erzielte den 26:26-Ausgleich. In dieser Phase parierte Tjark Bernhard zwei freie Würfe und 50 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Birger Dittmer das umjubelte 27:26. Noch eine Parade vom Herzhorner Keeper und ein cleveres timeout mit letzten Anweisungen sicherten den Blau-Gelben den knappen Erfolg.

MTV Herzhorn: Marc Saggau, Tjark Bernhard, Ludger Lüders 2, Lutz Wamser 4, Johann Holst, Jörn Burghauser, Lasse Janke 3, Stephan Hinrichs 1, Theo Boltzen 3, Birger Dittmer 4, Jannes Timm 10 (4)

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erstellt am 16.Mär.2015 | 04:33 Uhr

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