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Basketball : Ganz besondere Atmosphäre

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der neue Eagles-Kapitän Nick Tienarend freut sich auf den Saisonauftakt in der Lehmwohldhalle

von
erstellt am 21.Sep.2017 | 05:00 Uhr

Am Sonnabend starten die Itzehoe Eagles in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Nick Tienarend ist der neue Kapitän. Der gebürtige Hannoveraner kam durch seinen Großvater zum Basketball. Mit 18 Jahren wechselte er 2012 aus Bremerhaven nach Itzehoe, wo er sich nach fünf Jahren immer noch sehr wohl fühlt. Mit Tienarend sprachen wir vor dem Auftaktspiel gegen Schalke 04. Der 23-Jährige hebt den Zusammenhalt im Team hervor und hofft, dass die Fans weiter für eine so fantastische Atmosphäre wie in den vergangenen Spielzeiten sorgen.

Nick, wie sehr fiebert das Team dem Saisonstart entgegen?

Quantifizieren kann ich das nicht, aber wir alle sind sehr heiß auf das erste Spiel.

Hast Du verfolgt, was die anderen Teams in der Sommerpause verändert haben?

Ja. Die Liga ist auf jeden Fall noch stärker geworden. Rostock und Quakenbrück sind ganz klar die Favoriten im Norden – die haben sich mächtig verstärkt. In welcher Reihenfolge sich die Mannschaften danach einreihen, kann aber niemand zuverlässig prognostizieren.

Was hat sich bei den Eagles im Gegensatz zur letzten Saison verändert?

Wie immer sehr viel: neue Spieler, neue Trainer, neue Helfer, neue Sponsoren und neue Events. Das Wichtigste hat sich aber nicht verändert, denn es herrscht immer noch eine sehr familiäre Atmosphäre und alle helfen sich gegenseitig. Das macht die Eagles für mich so sympathisch und deshalb fühle ich mich hier auch so wohl.

Nun bist Du der neue Kapitän. Hat Dich das sehr überrascht?

Ein bisschen. Die Überraschung wich dann aber schnell den Gedanken, wie ich die Rolle als Kapitän ausfüllen möchte und wie ich neue Ideen und Ansätze einbringen kann.

Mit den Abgängen von Flavio Stückemann und Kosta Karamatskos hat das Team über 20 Jahre Basketballerfahrung abgegeben. Wie wollt Ihr das als Team kompensieren?

Die beiden nicht mehr im Team zu haben, ist ganz klar ein Verlust. Gleichzeitig bietet sich jedoch für andere Spieler die Möglichkeit mehr Verantwortung zu tragen und eine größere Rolle einzunehmen. Bisher habe ich das Gefühl, dass wir den Verlust der beiden als Team gut kompensieren können.

Die Vorbereitung lief alles andere als optimal. Dominic Early musste das Team wieder verlassen, Nelson Kahler und Josh Wilcher stießen erst mit zweiwöchiger Verspätung hinzu, ein Testspielgegner erschien gar nicht erst und dann auch noch die Verletzung von Daniel Boahene. Kann es jetzt nur noch besser werden?

Die Vorbereitung war auf jeden Fall sehr speziell und etwas turbulent. Aber danach fragt in ein paar Wochen niemand mehr. Jetzt geht es darum so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Mit Kaimyn Pruitt als verspäteter Rückkehrer und unseren Neuzugängen sehe ich uns bezüglich des Spielerkaders sehr gut aufgestellt. Der eine oder andere Spielzug würde bestimmt besser sitzen, wenn wir etwas länger zusammen trainiert hätten, aber das werden wir mit Kampfgeist und Wille ausgleichen. Daniels Verletzung tut natürlich sehr weh, gerade weil er so hart gearbeitet hat. Aber auch das müssen wir geschlossen als Mannschaft kompensieren.

Wie gut verstehst du Dich auf dem Feld mit den Neuzugängen nach so kurzer Zeit?

Wir sind zwar immer noch dabei uns kennenzulernen, aber vieles funktioniert schon sehr gut. Es läuft natürlich noch nicht alles perfekt, aber das wird noch kommen. Dass wir uns alle außerhalb des Spielfeldes sehr gut verstehen, hilft auf jeden Fall.

Am Wochenende kommt mit Schalke ein Team, dass in seine zweite Saison geht. Erwartest Du einen ähnlich starken Gegner wie letztes Jahr?

Davon gehe ich aus! Schalke konnte mit Courtney Belger und Patrick Carney ihre Topspieler der vergangenen Saison halten. Die beiden zu stoppen wird besonders wichtig sein. Wenn wir das schaffen, können wir die Saison mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Heimsieg eröffnen.

Ein Wort noch an die Fans?

Danke für Eure Unterstützung. Die Atmosphäre am Lehmwohld ist für mich immer etwas ganz Besonderes gewesen und ich hoffe, dass das auch so bleibt. Wir werden immer alles geben, damit wir gemeinsam möglichst viele Siege feiern können.
 

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