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Sparda-Bank-Integrationscup : Fußball: Bunt und vielfältig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sechs Teams qualifizieren sich in Wilster für das Landesfinale, Ausrichter SVA Wilster II belegt Rang fünf in der Gruppe.

Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter beim Qualifikationsturnier zum Fußball-Integrationscup der Sparda-Bank in der Wilsteraner Sporthalle. Gastgeber Alemannia durfte sich über eine reibungslose verlaufene Veranstaltung freuen. Und auch der Schleswig-Holsteinische Fußball-Verband (SHFV) als Veranstalter war voll des Lobes: „Ich muss hier wirklich die großartige Arbeit von SVA-Fußball-Obmann Frank Goede und seinem Team hervorheben“, sagte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer. Die Wilsteraner waren kurzfristig eingesprungen, weil die Flensburger Fördehalle nicht zur Verfügung stand, und hatten eine sehr ansprechende Veranstaltung auf die Beine gestellt. Zum Dank lud Meyer die erste und zweite Fußball-Mannschaft der Wilsteraner geschlossen zum Finale um den SHFV-Lotto-Pokal zwischen Drittligist Holstein Kiel und Regionalligist ETSV Weiche Flensburg am 16. Mai im Kieler Holstein-Stadion ein. Auch die Sparda-Bank Hamburg, vertreten durch seinen Kommunikations-Direktor Dieter Miloschik, konnte sich davon überzeugen, dass das großzügige Sponsoring gut investiert war.

Aus den beiden Gruppen mit den 13 Kreissiegern qualifizierten sich jeweils die ersten drei Teams für das Landesfinale. Nachdem am Vormittag in Gruppe A Flensburg 08 II, TSV Schilksee und RW Norderstedt II die meisten Punkte gesammelt hatten, kamen nach der Mittagspause VfB Lübeck, Tura Meldorf und 1. FC Schinkel hinzu. Ausrichter und Datum stehen noch nicht fest. Die besten sechs Teams des Qualifikationsturniers sicherten sich so neben dem Finalticket eine garantierte Siegprämie in Höhe von 1250 Euro, wobei beim Landesfinale der Sieger mit 4000 Euro belohnt wird. Selbst unter die sieben ausgeschiedenen Mannschaften wurden gestern noch 4 800 Euro verteilt. Gespielt wurde nach Futsal-Regeln.

Ein wenig Hoffnung auf den Final-Qualifikationsrang drei hatte sich der örtliche Ausrichter SVA Wilster II eigentlich schon gemacht. Allerdings nutzte die junge SVA-Truppe nur wenige der durchaus vorhandenen Tormöglichkeiten und punktete lediglich zu Beginn gegen SH-Ligist Strand 08 (1:1) sowie den Neumünsteraner A-Klässler Ruthenberger SV II (2:2). Ansonsten gab es Niederlagen gegen RW Norderstedt II (0:2), TSV Schilksee (1:3) und Flensburg 08 II (1:2). So sprang am Ende der immerhin noch mit 750 Euro dotierte fünfte Platz in der Gruppe heraus. Dennoch war SVA-Trainer Ulf Wesemann zufrieden mit seinem Team: „Wir haben uns hier ordentlich präsentiert und sind bis auf eine Ausnahme in den Spielen sehr konzentriert aufgetreten.“ Für die SVA-Reserve waren angetreten: Karsten Tiedemann, Marcus Holler – Rainer Karstens, Lasse Schröder, Sebastian Dethlefs, Hendrik Croppenstedt, Axel Dimpker, Dennis Huss, Christopher Labandt, Janek Reese. Den spielerisch stärksten Eindruck hinterließen in der Gruppe Nord-West-Verbandsligist Flensburg 08 II und SH-Ligist TSV Schilksee nach dem 0:0 zum Auftakt im direkten Duell – zu Recht landeten beide mit 13 Zählern am Ende deutlich vorn. Überraschend sicherte sich dahinter mit sechs Punkten der Segeberger D-Klässler RW Norderstedt II und hielt dabei SH-Ligist Strand 08 (5) auf Distanz.

Ein ganz klassisches Beispiel für die Zielgruppe dieses Wettbewerbs dürfte das Team des Ruthenberger SV II darstellen, das gestern aus Spielern mit sieben unterschiedlichen Nationalitäten angetreten war. „Das zeigte doch, wie bunt und vielfältig der Fußball in Schleswig-Holstein mittlerweile geworden ist“, unterstreicht SHFV-Projektleiter Dr. Tim Cassel. „Ziel dieses Cups ist es zu zeigen, wie egal es ist, wo jemand herkommt.“

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erstellt am 10.Feb.2014 | 05:05 Uhr

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