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Interview : „Für uns eine Standortbestimmung“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Lägerdorfs Fußball-Trainer Stefan Kuhr geht mit seinem Team in die Aufstiegsrunde zur SH-Liga. Im Gespräch lotet er die Möglichkeiten aus.

Mit dem Direktaufstieg in die SH-Liga hat es für den TSV Lägerdorf aufgrund der letztlich um zehn Tore schlechteren Tordifferenz gegenüber dem SV Henstedt-Ulzburg nicht geklappt. Aber dennoch haben die Schützlinge von Trainer Stefan Kuhr noch eine Chance. Sollte es bei einem Aufstieg des VfB Lübeck in die Regionalliga einen fünften Aufsteiger in die SH-Liga geben, dann wird der Sieger einer Relegation dieses Ticket erhalten. Dabei sind die jeweiligen Vizemeister der Verbandsligen, in der Verbandsliga Süd-West der Tabellendritte; da Meister FC Reher/Puls als Spielgemeinschaft bekanntlich nicht aufsteigen darf und der Vizemeister (SV Henstedt-Ulzburg) Direktaufsteiger ist. Im Interview blickt Lägerdorfs Teamchef Stefan Kuhr (Foto) noch einmal auf die Partie gegen Rot-Weiß Kiebitzreihe zurück und wagt einen Ausblick auf die Relegationsrunde mit den Gegnern TSV Klausdorf (VB NO, 31. Mai, 16 Uhr, auswärts), ETSV Weiche Flensburg II (VB NW, 3. Juni, 19 Uhr, auf neutralem Platz) und Oldenburger SV (VB SO, 7. Juni, 16 Uhr, in Lägerdorf).

Wie fällt das Fazit für die Partie gegen Rot-Weiß Kiebitzreihe aus?

Es ist positiv, dass wir die drei Punkte behalten haben. Mir war eigentlich klar, dass wir mit dem Spiel, nicht den Torabstand zu Henstedt-Ulzburg wettmachen können. Mit diesem Sieg war es für uns eine optimale Saison. Ich fand es sehr ordentlich, wie Kiebitzreihe sich noch einmal in dieses Spiel reingehängt hat. RWK muss man eine gute Leistung bescheinigen. Wir haben uns sehr schwer getan. Umso mehr freue ich mich über die drei Punkte. Erwartungen an Schützenhilfe vom FC Itzehoe habe ich nicht gehabt.

Jetzt warten noch drei Spiele in einer vorsorglich angesetzten Relegationsrunde.

Für mich ist die Situation jetzt eine Wunschlösung, wenn ich ehrlich bin. Für uns ist diese Relegation jetzt eine richtig gute Standortbestimmung. Wenn wir uns da bewähren, macht es auch Sinn in die Schleswig-Holstein-Liga zu gehen. Für uns ist das ein guter Mittelweg, um anzutesten, wo wir wirklich stehen.

Der TSV hat eine Abschlussfahrt geplant. Wie geht man mit dieser Situation jetzt um?

Wir lassen das mal auf uns zukommen. Wir haben jetzt erstmal die ersten beiden Spiele, die mit der geplanten Abschlussfahrt nicht kollidieren. Der dritte Spieltag würde dann in diese Planungen laufen. Da wir aber, wie ich finde, in einer Leistungsklasse Fußball spielen, werden wir da eine ordentliche Lösung finden.

Welche Chancen rechnet sich der TSV Lägerdorf denn in der Relegationsrunde aus?

Ich glaube schon, dass es schwere Aufgaben werden. Ich denke, dass der TSV Klausdorf die Favoritenrolle hat. Allerdings wird der ehemalige SH-Ligist einen wesentlich höheren Druck haben, als zum Beispiel wir. Zudem haben wir in solchen Spielen immer unsere besseren Leistungen abgerufen. In solchen Partien, wie auch in Henstedt-Ulzburg, gegen Reher/Puls und in Itzehoe haben wir nach vorne mehr Räume bekommen und dann können wir auch guten Fußball spielen.

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