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Handball : Für Herzhorn gilt Alles oder Nichts

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Frauen des MTV stehen am letzten Spieltag im Fernduell um den Klassenverbleib.

von
erstellt am 05.Mai.2017 | 15:21 Uhr

Heute ist der Tage der Entscheidung bei den Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Wenn sie sicher sein wollen, ihren derzeitigen Nichtabstiegsplatz zu behalten, brauchen sie ab 16 Uhr beim bereits abgestiegenen VfL Bad Schwartau einen Sieg. Sollte das nicht gelingen, müssen sie hoffen, dass auch Konkurrent SG Wilhelmsburg in eigener Halle gegen Stockelsdorf erfolglos bleibt (siehe auch unten). „Der Druck ist natürlich hoch“, sagt MTV-Coach Michael Janke. „Aber das war er in den Wochen auch schon, es ist also nichts Neues für die Mannschaft.“ Der Herzhorner Trainer rechnet mit einem Gegner, der nichts herschenken will und noch einmal alles gibt. „Da gilt es, in jedem Falle gegenzuhalten. Vor allem in der Abwehr müssen wir geschlossen agieren und gut verschieben.“ Darauf legten die Blau-Gelben zuletzt auch im Training das Hauptaugenmerk.

Das 22:18 für die Steinburgerinnen im Hinspiel sollte jedenfalls kein Maßstab sein, denn damals fehlten mit Haupttorschützin Lisa Füllgard und Spielmacherin Julia Engelmann wichtige Schwartauer Korsettstangen. Neben den langzeitverletzten Sarah Baudzus, Mareike Struck, Jule Hinze und Carina Lipp fehlt aus beruflichen Gründen heute auch Verena Wagner. Gerade sie hatte zuletzt auf der Spitze in der 5:1-Deckung eine starke Leistung geboten. Aber unabhängig vom Personal wollen sich die Herzhornerinnen den Klassenverbleib nicht mehr nehmen lassen.

Oberliga Frauen: Wer steigt ab  ?

Von den drei Regelabsteigern stehen bereits zwei mit dem HT Norderstedt (14./4:46) und dem VfL Bad Schwartau (13./8:42) fest. Im Kampf gegen den dritten Abstiegsplatz hat vor dem Finale der MTV Herzhorn (11./14:36) dank des besseren direkten Vergleichs die Nase gegenüber der SG Wilhelmsburg (12./14:36) vorn. Allerdings muss man in Schwartau mindestens so erfolgreich sein wie Wilhelmsburg im Heimspiel gegen Stockelsdorf (8./22:28).

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