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Großes Reitturnier in Nutteln : Franka Heibrock, Hannah Offt und Jonas Dallmeier Kreismeister

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Titel im Pony-Springen, Pony-Dressur und in der Kombinierten Wertung für Pferdereiter der Leistungsklasse 6 vergeben

von
erstellt am 16.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Der Kreisreiterbund Steinburg (RB) nutzte das Reitturnier in Nutteln, um auch in diesem Jahr an traditioneller Stätte Meisterschaften in der Pony-Dressur und im Pony-Springen sowie in der Kombinierten Wertung für Pferdereiter der Leistungsklasse 6 (Dressur und Springen) zu veranstalten. Die Titelkämpfe fanden dort zum 29. Mal statt.

Der Verlauf der Pony-Meisterschaften hätte spannender nicht sein können, denn viele Entscheidungen fielen knapp aus. Das gilt insbesondere für die Pony-Dressur, in der Franka Heibrock, Laura König und Rebecca Keller jeweils nur einen Punkt auseinander lagen. Etwas klarer waren die Verhältnisse im Pony-Springen, das Hannah Offt relativ deutlich vor Mascha Dönnecke und Mara Sibbert gewann.

Gefordert waren auch die Pferde-Reiter, und zwar die der Leistungsklasse 6. Sie suchten ihre Meister in einer Kombination aus Springen und Dressur. Sieger wurde Jonas Dallmeier vor Mascha Dönnecke und Ann-Christin Marth. RB-Vorsitzende Bettina Rickers-Haß betonte im Gespräch mit unserer Zeitung: „Es ist wichtig, dass man solche Turniere im ländlichen Bereich aufrecht erhält und fördert.“ In Nutteln werde dieser Wunsch sehr gut umgesetzt.

Pony-Dressur
„Ohne besondere Erwartungen“ war Franka Heibrock (13) zu den Titelkämpfen gereist. Als Meisterschaftsneuling kam es der Breitenburgerin insbesondere darauf an, „durchzukommen und zufrieden zu sein“. Obwohl sie die erste Dressurprüfung innerhalb der Meisterschaften als Zweite abschloss, hatte sie sich Hoffnungen auf eine gute Platzierung erst nach dem zweiten Durchgang gemacht. Den schloss sie als Dritte ab. Vollends siegeszuversichtlich war Franka Heibrock aber erst nach der abschließenden A-Dressur. Für ihren Sieg in dieser Kategorie gab es nicht nur die volle Punktzahl sondern auch einen Pokal, gestiftet von dem Gespannfahrer Michael Ruge. Franka Heibrock ist sich sicher: Entscheidend für ihren Sieg im Titelkampf sei die Harmonie gewesen, die sie und Dante vor den Wertungsrichtern offenbart hätten. Als Team hätten sie optimal zusammengearbeitet Und: „Dante hat ein großes Kämpferherz. Wenn es darauf ankommt, kann ich mich auf ihn verlassen.“

Pony-Springen
Nach der ersten Wertungsprüfung sah Hannah Offt (14) noch nicht wie die sichere Siegerin aus. Als Vierte lag sie noch deutlich hinter Mascha Dönnecke zurück, die die Eingangsprüfung klar für sich entschied. In den Durchgängen zwei und drei offenbarte die neue Kreismeisterin dann die Stärken, die nötig sind, um die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Aus beiden Prüfungen ging die Juniorin als Siegerin hervor.

Trotz guter Ausgangslage nach dem zweiten Springen, Hannah Offt lag zu dem Zeitpunkt einen Punkt vor Mascha Dönnecke, war sie sich aber nicht sicher, dass der Vorsprung halten wird. Insofern ging die Reiterin auch nicht vom Titelgewinn aus. Ihr Ziel für das alles entscheidende dritte Springen: Sie habe „eine gute Leistung zeigen“ wollen. Dass es letztlich so gut lief, habe sie aber nicht zuletzt ihrem 13-jährigen Deutschen Reitpony zu verdanken. „Mira ist klein und entsprechend wendig und kann im Parcours Gas geben.“

Kombinierer LK6/Pferde
Jonas Dallmeier (14) hatte in Mascha Dönnecke seine stärkste Konkurrentin. Mit der Wertnote 7,6 legte die Juniorin im Stilspringen ordentlich vor und setzte den späteren Kreismeister bereits zu dem Zeitpunkt gehörig unter Druck. Doch dem hielt Jonas Dallmeier stand und übertraf seine Konkurrentin in der Teilprüfung sogar noch um zwei zehntel Punkte.

Danach stand die Dressur auf dem Zeitplan der Protagonisten. Zunächst begaben sich Jonas Dallmeier und Dubai in das Viereck. Dort lief es für das Paar nicht so rund wie gewünscht. Mit der Wertnote 5,9 erzielte der Reiter ein Ergebnis, mit dem er sich nur schwer anfreunden konnte. Der Grund: Er war der Auffassung, dass Mascha Dönnecke klar an ihm vorbei zieht, weil er davon ausging, dass sie Vorteile in der Dressur haben wird. Doch das war eine Fehlspekulation, denn seine Konkurrentin erritt sich eine Wertnote, die noch drei zehntel Punkte hinter seiner zurücklag. „Dass Mascha an mir vorbeizieht, wäre für mich das Normale gewesen.“

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