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Triathlon : Fortuna fiebert dem Debüt entgegen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Glückstadt feiert Premiere beim Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die Startplätze für Volksdistanz und Teamsprint sind ausgebucht.

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne, heißt es in einem bekannten Sprichwort. Darauf hoffen natürlich auch die Organisatoren beim erstmals ausgetragenen Triathlon des ETSV Fortuna Glückstadt. Dennoch haben die Macher um Silke und Thomas Gründel, Peter Thormählen und Tina Gosemann aber auch alles Denkbare getan, um die Debüt-Veranstaltung am Sonnabend, 1. Juli, zu einem Erfolg werden zu lassen. „Natürlich spielt vor allem die Sicherheit eine ganz große Rolle“, sagt der Fortuna-Vorsitzende Thomas Gründel. „Beim ersten Mal kennt man vielleicht noch nicht alle Kinken. Da ist eine gute Absicherung ganz wichtig.“ Vor allem für die Absicherung der Lauf- und Radstrecken erfordert die Veranstaltung rund 100 Helfer. Auch da war die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, sehr groß. Vor allem ein Zeitungs-Aufruf war diesbezüglich sehr erfolgreich, es kamen dabei auch viele neue Gesichter.

Die Organisatoren sind froh, dass sie auf vielfältige Unterstützung bei Planung und Durchführung zurückgreifen konnten. So profitierten sie von der Erfahrung des SC Itzehoe beim SCI-Triathlon an der Hohenlockstedter Lohmühle. „Da ist vor allem André Beltz zu nennen“, sagt Thomas Gründel. „Aber auch Stadtwerke und Stadtverwaltung haben uns in Sachen Planung und Equipment sehr viel geholfen. Da bewährt es sich, dass die Wege in Glückstadt sehr kurz sind.“

Der Teufel steckt tatsächlich meist im Detail, an das nicht jeder auf Anhieb denkt. Da muss für zwei Tage ein anderer Platz für die Deichschafe an der Radstrecke gefunden werden, und auch die Schiffe im Hafen müssen wegen der Schwimmstrecke sowie des Drachenbootrennens am Sonntag an anderem Ort „geparkt“ werden. Aber nun ist alles geregelt und es kann losgehen. Gründel: „Jetzt brauchen wir nur noch gutes Wetter und viele Besucher. Es ist alles kompakt zusammen am Hafenkopf. Die Wege sind kurz und die Zuschauer bekommen viel zu sehen.“ Start und Ziel sind am Hafenkopf, und auch die Wechselzone befindet sich dort.

Die Resonanz bei den Aktiven ist schon einmal sehr gut. Sowohl der angebotene Volkstriathlon (500m, 21 km, 5 km) als auch der Teamsprint (4 x 250m, 7,7 km, 2 km) sind mit 180 Einzelstartern und 16 Staffeln ausgebucht. Es gibt keine Möglichkeit mehr nachzumelden. Neben Meldungen zum Beispiel vom SC Itzehoe kommen auch sehr viele Sportler aus Glückstadt selbst oder der näheren Umgebung. „Genau so hatten wir es uns vorgestellt“, sagt Thomas Gründel. „Gedacht war in erster Linie an eine Breitensportveranstaltung, bei der viele mal in den Triathlonsport reinschnuppern können.“

Die Strecken sind für die Sportler durchaus reizvoll. Beide Schwimmdistanzen werden im Hafenbecken auf einer Wendestrecke mit Bojen absolviert. Beim Volkstriathlon geht es mit dem Rad über Am Rethövel (noch schiebend wegen einer Gefahrenstelle) in Richtung Deich und dort wird die Runde Im Neuland/Katastrophenweg drei Mal gefahren, ehe es wieder zurück Richtung Wechselzone geht. Die Laufstrecke führt über die Flethachsen und über die Straße Am Hafen bis Höhe „Strandgut“ und zurück zum Hafenkreisel. Es werden zwei Runden (je 2,5 km) gelaufen. Die Teamsprinter schieben nach dem Wechsel vom Schwimmen mit dem Rad bis zu einer Markierung Am Fleth und fahren dann auf der Fleth-Achse sieben Runden (je 1,1 km). Die Laufstrecke führt Am Hafen bis zur Mole und zurück zum Hafenrkreisel ins Ziel (ca. 2 km).

Die Macher sind zuversichtlich, dass es nicht bei der einmaligen Austragung bleibt. Nach Auswertung aller Erfahrungen soll der Glückstädter Triathlon im sportlichen Veranstaltungskalender fest etabliert werden.  


Startzeiten
Volkstriathlon: Männer 11 Uhr; Frauen 11.05 Uhr. Teamsprint: 14 Uhr.

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erstellt am 30.Jun.2017 | 10:22 Uhr

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