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Tischtennis : Fehlstart in Flensburg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Regionalliga-Frauen des VfL Kellinghusen verlieren zum Auftakt beim TSB Flensburg mit 4:8.

von
erstellt am 29.Sep.2015 | 04:54 Uhr

In der Tischtennis-Regionalliga der Damen leistete sich Aufsteiger VfL Kellinghusen beim etablierten TSB Flensburg einen 4:8-Fehlstart.

Es war allerdings nicht so sehr das Ergebnis, sondern mehr die Befindlichkeit der Spielerinnen, die den Fehlstart bedingten. So konnte Neuzugang Elena Uludintceva wegen anderer Termine noch nicht eingesetzt werden. „Mit ihr wäre es eventuell anders gelaufen“, zog Teambetreuer Andreas Wagner ein Resumee. Dagegen bot Flensburgs neue Nr. 1 Alina Shvorak laut Wagner „eine starke Vorstellung“ und blieb ungeschlagen.

Nach der Geburt ihrer Tochter Mitte Juni war zudem Katarzyna Sabat-Kamyk noch nicht wieder in Normalform und blieb sieglos. Zu allem Unglück zog sich auch noch Kellinghusens Lettin Baiba Bogdanova im Doppel eine Rückenverletzung zu und war fortan gehandicapt; trotzdem gewann sie noch ein Einzel.

Im Spiel machte Wagner zwei Knackpunkte aus: „Das Doppel Bogdanova/Liebold konnte eine 10:8-Führung im fünften Satz leider nicht ins Ziel bringen und im zweiten Einzeldurchgang gehen alle vier Einzel weg.“ Zuvor hatte es noch 3:3 gestanden, nachdem Binnerup-Jacobsen, Liebold und Bogdanova ihre ersten Soloauftritte gewonnen hatten. Der 3:7-Rückstand aber brach die Moral; lediglich Binnerup-Jacobsen gewann noch ihr Einzel gegen Stikova.

Angemerkt werden muss, dass es an den Tischen sehr international zuging. Die für Uludintceva ins Team gerückte Jeanine Liebold war die einzige gebürtige Deutsche, die übrigen sieben Aktricen haben ihren Sport im Ausland erlernt. Das zeigt einerseits die Integrationsmöglichkeiten im Sport allgemein, aber auch die tischtennis-spezifischen Probleme bei den Damen.

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