zur Navigation springen

Basketball : Erste Würfe auf die neuen Körbe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sport-Club Itzehoe Eagles erwarten heute Abend in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die Otto Baskets Magdeburg.

Endlich wieder ein Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Dabei ist erneut vieles neu für die Sport-Club Itzehoe Eagles: die Körbe, die Feldabmessungen, die Trikots – und der Termin. Denn bereits heute um 19.30 Uhr laufen die Eagles im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die Otto Baskets Magdeburg auf. Am Sonntag geht der Doppelspieltag um 16 Uhr mit der Partie bei den Uni-Riesen Leipzig weiter.

Dass das Heimspiel überhaupt stattfinden kann, liegt an einem Kraftakt in den vergangenen Wochen. Nach der Vorgabe der Liga musste das Feld bis zu diesem Termin um zwei Meter verlängert werden, es gelang dank viel Arbeit des Eagles-Fördervereins mit großer Unterstützung durch die Stadt, Schulen und Sponsoren (wir berichteten). Nun hängen neue Körbe in der Halle – deutlicher stabiler, und der Ball springt vom Brett ganz anders ab. „Von Heimkörben kann keine Rede sein“, sagt Coach Paul Larysz. Sein Team müsse sich darauf erst einmal einspielen. „Aber die Atmosphäre wird uns Auftrieb und Sicherheit geben und uns hoffentlich auch beflügeln.“ Hinzu kommt die Premiere für die neuen weißen Trikots in eigener Halle, nachdem die schwarzen Jerseys bereits in Bochum und Stahnsdorf Glück gebracht haben. Deutlich sichtbar präsentiert sich nun die Firma Pohl-Boskamp als Hauptsponsor mit ihrer Marke „GeloRevoice“.

Gute Stimmung herrscht bei den Eagles ohnehin nach den zwei Auswärtssiegen. Drei Erfolge, drei Niederlage, diese Bilanz bringt auch der Gast aus Magdeburg mit. „Aber in dieser Liga ist fast jeder ein Tabellennachbar“, verweist Larysz auf die Ausgeglichenheit. „Das ist das Schöne, Spannende und Gefährliche.“ So seien in jeder Partie voller Einsatz, Konzentration und Leidenschaft, aber auch Geduld gefordert, um Fehler zu vermeiden. Das sei in den vergangenen Wochen gelungen: „Auch in dieser Hinsicht müssen wir sehen, dass wir konstanter werden und das jede Woche aufs Feld bringen.“

Der Gegner aus Magdeburg ist Absteiger aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA, lange war unklar, ob und wo die Mannschaft in dieser Saison spielen würde. So sei die Mannschaft erst sehr spät formiert worden, werde aber jetzt von Woche zu Woche gefährlicher, sagt Larysz. Auf der anderen Bank sitzt mit Dimitris Polychroniadis ein Trainerfuchs, und der verfüge über ein gut besetztes, variables Team: „Die haben genug Qualität außen und innen.“

Natürlich wollten es die Eagles zu Hause jedem Gegner schwer bis unmöglich machen, die Punkte zu entführen, sagt der Coach. Zu merken sei bei den Spielern bereits, wie sehr sie Belastung aus Job oder Ausbildung und Basketball anstrenge. Die beste Hilfe dagegen seien Erfolge, doch zur Einweihung des neuen Feldes warte mit den Otto Baskets eine wirklich harte Nuss: „Bei solchen Spielen entscheiden ganz oft die Tagesform und die Einstellung.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen