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Schenefeld mit Vorbildcharakter : Erste Fußball-Stützpunktschule im Kreis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zeichen für Talentförderung direkt an der Schule gesetzt

„Ich stehe nicht in einer politischen Funktion hier“, erklärte Gerhard Schröder seine zufällige Namengleichheit mit dem ehemaligen Bundeskanzler. Vielmehr sei er als 1. Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes SHFV gekommen, um die Grund- und Gemeinschaftsschule Schenefeld (GGS) als „Stützpunktschule des Fußballs“ auszuzeichnen.

„Damit seid Ihr die sechste Schule in Schleswig-Holstein, aber die erste im Kreis Steinburg“, freute sich Schröder mit den Teilnehmern der eingeführten Fußballklasse, die nur einen wichtigen Hauptbestandteil des aufgestellten Kriterienkatalogs darstelle. Besonders hervor hob er, dass die Schule sich mit der Fußball-AG im Rahmen der offenen Ganztagsschule vorbildlich für den Fußballsport engagiere und mit Einführung der Fußballklassen ein Zeichen für die Talentförderung direkt an der Schule gesetzt werde. Wichtig sei zudem, dass diese Fördergruppe zusätzlich zum Sportunterricht mindestens 90 Minuten pro Woche trainiere und der Trainer eine DFB-B-Lizenz vorweisen könne.

Des weiteren teilte er mit, dass eine Sichtungsmaßnahme pro Schuljahr ein Mal durchgeführt werden solle. „Eine Schule, die sich unter anderem so für die Nachhaltigkeit des Fußballs einsetzt, hat es verdient, ausgezeichnet zu werden“, gratulierte Schröder allen Anwesenden. An die Kinder gerichtet betonte er: „Und was gibt es schöneres als Fußball spielen zu können“.

Erfreut aber zeigte sich Schröder nicht nur über die ausgezeichnete Infrastruktur mit Sportplatz, Sporthalle und ausreichend Trainingsmaterial sowie über die Spiel- und Trainingsangebote. Konnte die Schule doch neben Torben Roßburg als sportlicher Leiter der GGS auch Michael Brucherseifer als Trainer mit der benötigten Lizenz und dessen Co-Trainer Felix Krüger gewinnen. „Mir ist es wichtig, dass die Kinder in der Schule in einer ruhigen Art lernen, Fußball zu spielen“, sagt Brucherseifer. Anders als im Verein gäbe es an der Schule keinen Leistungsdruck. Großen Wert lege der Trainer zudem auf das Fair play und die erforderliche Regelkunde, bei der den Schülern alle Fragen rund um den Fußballsport beantwortet werden. „Neben dem Angebot der offenen Ganztagsschule wird der Fußball auch in den Allgemeinsport mit eingebunden“.

Dank richtete Brucherseifer abschließend an die Sponsoren sowie an die GGS und an die Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Als stellvertretender Schulleiter appellierte abschließend Ronald Radtke an die Schüler, dass sie die Gemeinde Schenefeld als Team der Stützpunktschule nach außen tragen sollten. „Ihr müsst Teamgeist, Disziplin, Ausdauer und Fairness mitbringen, um euch an der Kugel zu beweisen“. Ab sofort solle Schenefeld landesweit als „Stützpunkt“ bekannt werden. „Dafür müsst Ihr kicken und es allen anderen zeigen“.

Den Abschluss der kleinen Feierstunde bildeten die Darbietungen der Schüler, bei denen sie den Gästen unter anderem den Pendellauf, Zielkopfball oder Life-Kinetik als Training für Geist und Körper vorstellten.

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