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Erst Top, dann Flop

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Crew der Seglervereinigung Itzehoe ist trotzdem mit Platz 27 bei der J70-EM zufrieden

von
erstellt am 29.Jun.2016 | 05:00 Uhr

„Eigentlich hatten wir eine Top-15 Platzierung angestrebt, aber wir sind auch mit dem 27. Platz zufrieden“, zieht Steuermann Christian Soyka Bilanz nach vier anstrengenden Wettkampftagen der J70-Europameisterschaft bei der Kieler Woche. Die Crew der Itzehoer Seglervereinigung (SVI) mit Soyka, Arne Petersen, Ole Stücker und Hinnerk Müller war an den ersten beiden Tagen bei wenig Wind stetig in die Top Ten gefahren. Bei wesentlich mehr Wind und Welle wurde die „Voice of Itzehoe“ dann jedoch immer langsamer. „Wir haben den Auftrag ein Einheitssegel mit zu entwickeln. Das erweist sich als nicht so einfach, denn bei schwächerem Wind waren wir eines der schnellsten Boote. Bei mehr Wind und Welle allerdings leider auch eines der langsamsten“, so Soyka.

Die ersten beiden Tage lief es sensationell gut für die Itzehoer. In den geteilten Feldern mit jeweils immer noch mehr als 40 Startern hatten Soyka und Co schnell die richtige Riggspannung gefunden und waren vorn mit dabei. Am zweiten Tag schafften sie es sogar einmal unter die ersten Fünf. „Es war ein tolles Gefühl mit den Profis aus Italien und Monaco mithalten zu können“, freute sich Christian Soyka. Doch die Bedingungen änderten sich danach grundlegend und bei viel Wind und Welle wurde die optimale Einstellung der Segel nicht mehr gefunden. „Was zwei Tage unsere Stärke war, wurde nun unsere Schwäche“, so Soyka. Bei teilweise extremen Bedingungen mit Böen bis an die 30 Knoten, hatte das Team durch gutes Bootshandling aber immerhin noch 20er Platzierungen eingefahren. Am letzten Tag bei mittleren aber zunehmenden Windbedingungen wurde das SVI-Team allerdings nach hinten durchgereicht. „Auch sehr gute Starts waren nicht besonders hilfreich. Im letzten Rennen haben wir aber noch einmal gekämpft, eine versöhnliche Top 20-Platzierung erreicht und unsere Serie mit einem 27. Platz in der Gesamtwertung abgeschlossen.“ Das sei bei fast 100 Startern letztlich gar nicht so schlecht, meinte Soyka. „Damit sind wir jedenfalls zufrieden nach einer abwechslungsreichen Woche, in der wir viel gelernt haben und viel Spaß hatten.“

Bei der dritten Bundesliga-Regatta in Travemünde wird Ende Juli Christian Soyka wieder Stefan Schimkowski an der Pinne ablösen. Schimkowski ist aber trotzdem neben neben Moritz Burmester und Leon Stolp mit dabei. Diese Besatzung wird nun jedes Wochenende zusammen mit den Bundesliga-Konkurrenten aus Flensburg und Kiel trainieren und darüber hinaus auch noch in der Woche Trainingseinheiten einlegen, um im Kampf gegen den Abstieg als derzeitges Schlusslicht Boden gutzumachen.

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