Handball-Landesliga Nord Männer : Ernüchterung für die HSG Störtal Hummeln gegen Bramstedter TS

Mit seinen fünf Treffern gehörte Michael Wüstenberg zu den erfolgreichsten Torschützen der Hummeln.
Mit seinen fünf Treffern gehörte Michael Wüstenberg zu den erfolgreichsten Torschützen der Hummeln.

Bei der Heimschlappe bekommen die Steinburger vor allem die BTS-Shooter Glumm und Gerber nicht in den Griff.

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06. Dezember 2021, 17:04 Uhr

Das war ärgerlich: Mit 26:31 (10:10) verlieren die Handballer der HSG Störtal Hummeln am Sonnabend (4. Dezember 2021) gegen die „Jungspunde“ der Bramstedter TS. Damit verpassen sie die Chance, es noch aus eigener Kraft in die Aufstiegsrunde der Landesliga schaffen zu können.

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Die Hummeln, die schon vor zwei Wochen im Kreisderby in Münsterdorf eine 16:37-Klatsche kassierten und zuletzt sogar gegen das Tabellenschlusslicht HSG FONA beim einen Punkt liegen ließen, agierten in der ersten Halbzeit entsprechend unsicher.

Kein Zugriff in der Abwehr

Vor allem die Abwehr der Gastgeber fand nie so richtig Zugriff und besonders BTS-Shooter Jari Glumm, der in den ersten 30 Minuten sechs seiner insgesamt zehn Treffer erzielte, brillierte. Dass die Hausherren bis zum Pausenpfiff wieder von 7:10 auf 10:10 ausglichen, hatten sie in erster Linie Torhüter Kevin Kellinghusen zu verdanken, der sein Team mit einigen Paraden im Spiel hielt. „Neben den Problemen gegen Glumm versieben wir auch viel zu viele freie Chancen. Das Unentschieden zur Halbzeit war da fast schon glücklich“, sagte Hummeln-Coach Patrick Lafrenz nach dem Spiel.

Gäste dominieren im zweiten Durchgang

Nach dem Seitenwechsel gingen die Steinburger beim 13:11 zwar nochmal kurz in Führung. Danach dominierten aber nur noch die Gäste. Durch variables Spiel im Rückraum zogen sie Stück für Stück davon und hatten beim 18:22 (50.) den ersten Vier-Tore-Vorsprung erspielt.

„Wir sind momentan nicht in der Lage 60 Minuten konzentriert zu spielen. Gerade konditionell müssen wir besser aufgestellt sein.“ Patrick Lafrenz, Trainer HSG Störtal Hummeln
 

Lafrenz justierte mit einer Auszeit nochmal die Defensive seines Teams und ließ zwei treffsichere Bramstedter auf Mann decken. Aber auch das zeigte keine Wirkung. Am Ende verloren die Hummeln ein Spiel, in dem nach dem starken 29:25-Hinspielerfolg sicher mehr drin gewesen wäre, verdient mit 25:31. Entsprechend ernüchtert zeigte sich Patrick Lafrenz nach Abpfiff: „Wir sind momentan nicht in der Lage 60 Minuten konzentriert zu spielen. Gerade konditionell müssen wir besser aufgestellt sein.“

Nächstes Gastspiel bei Eider Harde

Die Aufarbeitung der Fehler darf nun nicht allzu lange dauern, denn bereits am kommenden Sonntag gastieren die Steinburger beim nächsten Tabellennachbarn, der HSG Eider Harde II.

HSG Störtal Hummeln: T. Böteführ, Kellinghusen – Baganz 1, Wüstenberg 5, Stüdemann, Wulf, Rohardt 1, Blunk, Radzio 2, Gloy 2, Lingg-Laham, Langmaack 7 (2), Weimer 1, J. Böteführ 7.

Beste Schützen Bramstedt: Glumm 10 (1), Gerber 10, Borchert 7 (2).

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