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Handball : Entscheidung im Titelkampf vertagt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Landesliga-Männer der HSG Horst/Kiebitzreihe spielen nur 26:26 gegen Büdelsdorf, Kremperheide muss weiter bangen.

Ohne Siege blieben die beiden Steinburger Teams in der Handball-Landesliga der Männer. Im Gipfeltreffen kam Spitzenreiter HSG Horst/Kiebitzreihe gegen den einzig verbliebenen Titelkonkurrenten Büdelsdorfer TSV nur zu einem 26:26. Damit brauchen die Zink-Schützlinge aus den letzten beiden Partien nach der Osterpause noch zwei Zähler, um Meisterschaft und SH-Liga-Aufstieg perfekt zu machen. Die HSG Kremperheide/Münsterdorf muss nach dem 24:25 beim THW Kiel III weiter um den Klassenverbleib bangen.


HSG Horst/Kiebitzreihe – Büdelsdorfer TSV 26:26 (11:11). Die Haie hätten mit einem Sieg vorzeitig Meister werden können, doch sie blieben nach dem 25:25 gegen den Kieler MTV vor Wochenfrist erneut sieglos. Vor großer Kulisse legten die Gastgeber gut los und führten mit 3:1. Die Motivation war hoch: Nach nicht mal zehn Minuten saß Alexander Bey schon das zweite Mal mit Zeitstrafe auf der Bank. Der Büdelsdorfer TSV wollte seine mitgereisten Fans nicht enttäuschen und die Haie nach dem 35:25-Sieg im Hinspiel ein zweites Mal ärgern. Nach dem 5:5 zogen die Gäste durch einfache Tore sogar auf 5:9 davon. HSG-Trainer Werner Zink nahm eine Auszeit und forderte wieder eine stabile Abwehr und konzentrierteres Spiel. Die Haie kamen wieder in Fahrt und glichen zum 11:11 aus. Nach dem Seitenwechsel gaben die Horster Vollgas. Die Abwehr stand deutlich stabiler und im Angriff wurde konzentriert gespielt. Über 14:11 lagen die Gastgeber sogar mit 19:13 vorn. Doch statt mit dem Vorsprung im Rücken konzentriert und ruhig weiterzuspielen, kam bei der HSG Hektik auf. Büdelsdorf gab sich nicht auf und glich mit einem 6:0-Lauf zum 19:19 aus. Erst jetzt wachten die Gastgeber wieder auf und versuchten alles, um Büdelsdorf nicht davonziehen zu lassen. Die Führung wechselte immer wieder und die Haie machten es sich durch unnötige schnelle Abschlüsse und unkonzentrierte Aktionen wieder einmal selber schwer. Am Ende behielt Alex Bey einen klaren Kopf und verwandelte zwei entscheidende Siebenmeter zum 26:26.

In den kommenden Wochen wird an den Fehlern beim Training sicher gearbeitet werden, damit am 09. April beim Dritten Wellingdorf bzw. im letzten Heimspiel gegen Eider Harde in eigener Halle endlich gefeiert werden kann.

Horst/Kiebitzreihe: Niklas Kaven, Kristoffer Wünsche – Björn Marthen, Finn Nissen 1, Leon Jermies 2, Andre Meyer, Alex Bey 9, Jannick Mogge 3, Malte Schnell, Lasse Pingel 2, Mirko Hahn 5, Leif Schattauer 2


THW Kiel III – HSG Kremperheide/Münsterdorf 25:24 (13:13). Die HSG fuhr nach Kiel mit dem Ziel, einen Kontrahenten um die Nichtabstiegsplätze endgültig abzuschütteln. Durch die Verletzungen von Ole Freter und Ferdinand König, die nicht im Kader standen, mussten die Steinburger umdisponieren. Zunächst wechselte die Führung ständig, wobei sich keine Mannschaft auf mehr als zwei Tore absetzen konnte. Die HSG hatte Probleme, die massive Deckung des THW spielerisch zu knacken und verließ sich auf Einzelaktionen. Man kam auch nicht in das sonst so erfolgreiche Tempospiel, da zu wenig Bälle abgefangen wurden. Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 13:13 unentschieden. Auch im zweiten Durchgang gelang es keiner Mannschaft, eine Vorentscheidung herbeiführen. Die HSG ließ zu viele Chancen liegen und verpasste es, sich in doppelter Überzahl abzusetzen. Kurz vor dem Ende gelang den Gastgebern eine Zwei-Tore-Führung, die der THW bis ins Ziel brachte.


Tore HSG Kremperheide/Münsterdorf: Wengert 6, Eggers 5, Hammer und Wohllebe je 4, Reich 2, Becker, Kuckluck und Ramm je 1.

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