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Dennis Manthei vom Fußball auf Tennis umgestiegen : Einzelkämpfer schlägt auf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoer Nachwuchsspieler immer erfolgreicher

von
erstellt am 03.Apr.2014 | 05:00 Uhr

„Ich bin halt eher ein Einzelkämpfer“, sagt Dennis Manthei. Deshalb sei er auch vom Fußball auf Tennis umgestiegen. Diese Entscheidung hat der 13-Jährige nicht bereut – er gilt mittlerweile als hoffnungsvolles Nachwuchstalent nicht nur bei seinem Club, dem Itzehoer Tennisverein (ITV).

Ballgefühl hat Dennis Manthei in der E- und F-Jugend des Edendorfer SV genung bewiesen. Als Teamplayer fühlte er sich jedoch eher nicht. Ihn reizte mehr der Kampf Mann gegen Mann. „Ich wollte etwas anderes ausprobieren und bin dann beim Tennis gelandet.“ Das lag vor allem an Mutter Aydan, die selbst Tennis spielt und ihrem Sohn den Schläger in die Hand gedrückt hatte. „Wir haben zusammen Tennis gespielt und es hat mir Spaß gemacht“. So begann vor sechs Jahren die Karriere beim ITV. Die Leistungskurve stieg stetig nach oben und nach mehreren Vizemeisterschaften gelang Dennis in diesem Winter erstmals der Gewinn der Kreismeisterschaft seines Jahrgangs. Auf Bezirksebene erreichte er den dritten Platz und zuletzt folgte der Sieg bei den offenen B-Kreismeisterschaften Segeberg/Pinneberg.

Damit soll jedoch nicht Schluss sein. Der Edendorfer will seine Leistung weiter verbessern und in der Rangliste nach oben klettern. „Ich will mit dem ITV in meiner Altersklasse in höhere Bereiche vorstoßen und den Verein weiterbringen“, sagt er ehrgeizig. Im Moment spielt er in der Zweier-Bezirksliga mit wechselnden Partnern. Leander Sommer, Jonathan Renk oder Mattis Rösch bestreiten mit ihm die Spiele.

Dennis Manthei hatte beim ITV mit Manfred Schütt von Anfang an einen äußerst erfahrenen Trainer, der das Talent seines Schützlings schnell erkannt und dementsprechend gefördert hat. Neben dem Vereinstraining absolviert der 13-Jährige einmal die Woche ein Fördertraining in Schenefeld und im Sommer soll noch das Bezirkstraining in Kaltenkirchen hinzu kommen. Die Teilnahme auf vielen Turnieren in Schleswig-Holstein ist selbstverständlich, um sich mit vielen Gleichaltrigen zu messen und Erfahrungen zu sammeln. Die Stärken des Rechtshänders sind sein Aufschlag, die Vorhand und seine hohe Konzentrationsfähigkeit. Als Vorbilder nennt er Raffael Nadal und Roger Federer. Eine Karriere als Tennisprofi strebe er deshalb aber nicht unbedingt an. „Ich will mich ständig verbessern, aber erst einmal in meinem Verein. Was dann kommt wird man sehen“, meint er. Schließlich gibt es auch noch eine „Karriere“ in der Schule und da gilt es auf dem Sophie-Scholl-Gymnasium das Abitur zu absolvieren.

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