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Handball : Eine Abwehr wie ein Bollwerk

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Oberliga-Männer besiegen den Preetzer TSV klar mit 29:21.

Einen klaren Erfolg landeten die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn. Beim 29:21 (13:10) gegen die Gäste vom Preetzer TSV ließen die Blau-Gelben in der heimischen Sporthalle Glückstadt-Nord nichts anbrennen. Garant für den Erfolg war die herausragende Herzhorner Abwehr mit dem Bollwerk Ludger Lüders und Lutz Wamser in der Mitte sowie einem Sebastian Lipp, der aus allen Lagen im Angriff nicht nur warf, sondern auch traf. So erlebten rund 180 Zuschauer einen MTV, der mit einer starken Leistung zu überzeugen wusste.

Die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke übernahmen schnell das Zepter: Tore von Theo Boltzen und Malte Meisiek sorgten bereits in der 7. Minute für das 5:2. Auch Keeper Mehmet Atamann zeigte eine gute Partie, doch war diese bereits in der 14. Minute für ihn beendet. Er berührte außerhalb seines Torkreises einen Gegenspieler beim Tempogegenstoß und wurde disqualifiziert. Eine etwas umstrittene Regelauslegung, doch auch Paul Holst, der fortan das Tor hütete, fügte sich nahtlos in die tolle Deckungsarbeit ein. Eigentlich hätten die Hausherren bis zur Pause bereits eine klare Führung erspielen müssen, doch immer wieder vergaben sie einige gute Chancen und so lagen sie lediglich mit 13:10 vorne.

Nach dem Seitenwechsel jedoch waren sie nicht mehr zu bremsen. Bis Mitte der Halbzeit bauten sie ihren Vorsprung über 16:13 (39.) auf 20:14 (45.) aus. Spätestens zu diesem Zeitpunkt durfte allen klar sein, dass die Blau-Gelben diese Begegnung eindeutig beherrschten, und die Preetzer schienen nicht in der Lage gegenzuhalten. Sebastian Lipp, der eines seiner besten Spiele für den MTV zeigte, traf in der 49. Minute sehenswert zum 23:17, als sein Wurf über das gesamte Spielfeld im gegnerischen Tor landete. So wurde den Zuschauern, obwohl es zunehmend an Spannung fehlte, doch einiges geboten.

Trainer Manfred Kuhnke nutzte im weiteren Verlauf die Gelegenheit, viel zu wechseln und einiges auszuprobieren. So durften die Gäste in dieser Phase noch etwas Ergebniskorrektur betreiben. In der 56. Minute kamen sie denn auch auf 21:26 heran, bevor die Herzhorner noch einmal anzogen und durch Treffer von Lasse Janke und Sebastian Lipp den 29:21-Endstand herstellten.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Mattes Olde, Ludger Lüders, Lutz Wamser 2, Torben Voß 3, Lasse Janke 3, Lars Wamser, Sebastian Lipp 9, Iven Pfeiffers, Theo Boltzen 7, Birger Dittmer 2, Malte Meisiek 3.

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