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Handball : Ein Pünktchen fehlt Herzhorn noch

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Steinburger Oberliga-Männer können am Sonnabend in eigener Halle gegen Schlusslicht TSV Ellerbek Klassenverbleib endgültig perfekt machen.

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erstellt am 22.Apr.2016 | 12:19 Uhr

Nur noch zwei Spiele haben die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn zu bestreiten. Nach dem Sonnabend-Gastspiel des Schlusslichtes TSV Ellerbek (Anpfiff 18 Uhr) müssen die Schützlinge von MTV-Coach Manfred Kuhnke eine Woche später zum TuS Lübeck reisen.

Dabei müssen sie noch ein klein wenig um den Klassenverbleib bangen. Eigentlich sollten vier Zähler Vorsprung auf den ersten Regelabstiegsplatz ausreichen – aber mathematisch bleibt eben noch eine kleine Restgefahr, von den darunter platzierten TuS Lübeck und/oder AMTV Hamburg eingeholt zu werden. Dann käme es jeweils auf den direkten Vergleich an – aber auf irgendwelche Rechnereien will man sich beim MTV gar nicht erst einlassen.

Der sicherste Weg endgültig Klarheit zu bekommen, wäre also ein mindestens ein Punktgewinn gegen den TSV Ellerbek. Der Tabellenletzte könnte seine Platzierung bis zum Saisonende noch verbessern, der Abstieg ist jedoch bereits besiegelt und den MTV Herzhorn kann man auch nicht mehr einholen.

Es ist aber nicht zu vermuten, dass die Schützlinge von TSV-Coach Martin Nirsberger in der Glückstädter Sporthalle Nord viel zu verschenken haben. Der Ellerbeker Abstieg stand seit dem knappen 25:28 gegen den Tabellenführer und Drittliga-Aufsteiger HSV Hamburg am vergangenen Spieltag fest. Doch man hat sich den sofortigen Wiederaufstieg unter demselben Trainer zum Ziel gesetzt. Nach mieser Stimmung klingt das nicht. „Wir müssen uns auf einen hoch motivierten Gegner einstellen“, sagt Kuhnke. „Auch wenn der Klassenverbleib letztlich nicht gelang: Der Trainerwechsel hat bei Ellerbek einen ordentlichen Schub nach vorne ausgelöst.“ Im Herzhorner Kader ist lediglich der Einsatz von Hesse (Wirbel ausgerenkt) fraglich, ansonsten gibt es keine Personalsorgen.

Im letzten Spiel vor eigenem Publikum wird der zu DHK Flensburg (3. Liga) wechselnde Jannes Timm gebührend verabschiedet. Und wie es in Herzhorn Tradition ist: Weil es das letzte Heimspiel ist, werden außerdem wieder Freibier und Würstchen ausgegeben.

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