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Basketball-Regionalliga : Eagles wollen gute Form gegen Bernau bestätigen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Trainer Paul Larysz erwartet eine schwere Partie gegen das Team aus Brandenburg.

von
erstellt am 19.Okt.2013 | 10:00 Uhr

Zwei überzeugende Siege in der 1. Basketball-Regionalliga haben die Sport-Club Itzehoe Eagles eingefahren. Nun kommt ein echter Prüfstein: Sonnabend um 19.30 Uhr erwarten sie im Sportzentrum am Lehmwohld SSV Lok Bernau.

Am vergangenen Wochenende waren die Eagles spielfrei, und diese Gelegenheit nutzten sie, um einige Blessuren auszukurieren. Um dennoch im Spielrhythmus zu bleiben, trafen die Itzehoer unter der Woche in einem Testspiel auf die Piraten Hamburg aus der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Dabei sprang ein standesgemäßer hoher Sieg heraus – und eine gebrochene Nase für Lars Kröger. Gegen Bernau läuft der Center mit einer Maske auf: „Er wird spielen, das ist das Entscheidende“, so Eagles-Coach Paul Larysz. Er hat eine „gesunde Anspannung“ in der Mannschaft festgestellt. Die Spieler wollten zeigen, dass sie die guten Leistungen der ersten beiden Partien auch gegen eines der Top-Teams der Liga bestätigen können.

Denn zu diesen zählt Bernau aus Larysz' Sicht. Fast die komplette Mannschaft sei gehalten worden, hinzu kamen hochkarätigen Verstärkungen, unter anderem Alexander Rosenthal aus der 2. Bundesliga Pro A. Fünf Spieler, darunter der frühere Eagle Dominique Klein, erhielten ihre Basketball-Ausbildung auf amerikanischen Colleges, der in den ersten Begegnungen fehlende stärkste Center Jonas Böhm werde wohl wieder auflaufen, und ein Aufbauspieler wie Marcus Dathe habe bisher nur einen Punkt erzielt. „Bei fast allen anderen Mannschaften wäre er unter den Topscorern“, sagt Larysz. Seine Zusammenfassung: „Es ist die ausgeglichenste von den Top-Mannschaften. Für uns ist das eine harte Nuss.“

Die Bernauer seien viel in Bewegung und ließen den Ball laufen. Deshalb müsse sein Team bis zur letzten Sekunde jedes Angriffs konzentriert verteidigen, so Larysz. Und zwar sowohl außen als auch unter dem Korb, da der Gegner in seinem Spiel sehr viele Optionen habe. Zudem seien die Akteure der Gäste deutlich erfahrener als das junge Eagles-Team, spielten also konstanter mit weniger Fehlern. Neben einem Heimsieg gegen Hannover haben die Bernauer auch schon eine Niederlage in Aschersleben zu Buche stehen – doch dort zu verlieren, sei keine Schande, meint Larysz.

Sieht er seine Mannschaft auch als Außenseiter, so betont er gleichzeitig: „Wir stehen vor einer ganz schweren Aufgabe, sind aber gewillt, uns und allen zu beweisen, dass wir das meistern.“ Immerhin hätten die Eagles nach zwei Niederlagen in der Vorsaison auch noch eine kleine Rechnung mit Bernau offen. Alle seien voll motiviert: „Wir wollen zu alter Heimstärke finden, wir wollen zu Hause eine Macht sein – egal, was für ein Team kommt.“

 

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