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Basketball-Regionalliga : Eagles verlieren in Bernau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Doch trotz 73:90-Schlappe hat der SCI noch Chancen auf den Titel.

von
erstellt am 27.Jan.2014 | 05:03 Uhr

Die Sport-Club Itzehoe Eagles spielen beim SSV Lok Bernau – und die beste Nachricht zu dieser Partie in der 1. Basketball-Regionalliga kommt aus Aschersleben. Die dortigen Tigers haben nämlich Tabellenführer Rostock deutlich mit 100:71 besiegt. So war die Niederlage der Eagles in Bernau sehr ärgerlich, aber kein entscheidender Rückschlag im Titelrennen. Am Ende stand es 90:73 (23:18, 20:18, 24:19, 23:18).

Einstellung und Intensität hätten gestimmt, sagte Eagles-Coach Paul Larysz. Vielleicht sogar zu sehr: Übermotiviert habe das Team agiert, ohne die nötige Lockerheit und einfach nicht clever genug. Mit zu aggressivem Spiel hätten es die Itzehoer Bernau zu leicht gemacht, denn die Folge waren immer wieder schlechte Entscheidungen und Fehler, die die Gastgeber zu Fastbreaks nutzen konnten – und nicht selten foulten die Eagles ihre Gegner dann auch noch beim erfolgreichen Korbleger. Bernau habe gut gespielt und völlig verdient gewonnen, und doch sei die Niederlage unnötig gewesen, sagte Larysz.

Eines der zentralen Probleme bei den Eagles: „Wir haben zu wenig Entlastung von der Bank bekommen“, befand der Trainer. Mit der ersten Fünf lief das Spiel, sie holte mehrfach Rückstände auf, sogar im dritten Viertel gingen die Gäste noch einmal in Führung. Doch mit den Wechseln kamen auch dieses Mal der Bruch und die Fehler, Bernau setzte sich ab und war nicht mehr einzuholen. Die Gastgeber zeigten dabei auch mehr Willen, abzulesen an der gewonnenen Rebound-Statistik. Bezeichnend: Bei den Eagles holte ausgerechnet Aufbauspieler Nick Tienarend die meisten Abpraller, nämlich sechs. Das passte umso schlechter, weil die Eagles schlecht trafen: Nur 42 Prozent der Würfe aus dem Feld, dabei nicht einmal 20 Prozent Dreier. Und 45 Prozent von der Freiwurflinie stufte Larysz als „nicht akzeptabel“ ein.

Die Zuschauer hätten – auch dank guter Schiedsrichter – ein gutes Spiel gesehen, doch Bernau habe es besser auf den Punkt gebracht und effizienter agiert. Zum Schluss ging es für die Eagles nur noch darum, den Rückstand zu verkürzen, um nach dem 87:74 im Hinspiel den direkten Vergleich zu gewinnen. Auch das misslang – passenderweise nach zwei individuellen Fehlern.

Doch das interessierte Larysz dank der Hilfe aus Aschersleben weniger. Es werde nach vorne geschaut und attackiert: „Wir haben nach wie vor alles selbst in der Hand.“

Eagles: Everage Richardson (31, 4 Dreier), Aivaras Galkauskas (12, 1 Dreier), Adrian Breitlauch (9), Yannick Evans (6), Clayfell Harris (6), Niccolo Croci (5), Nick Tienarend (4), Lars Kröger, Robert Daugs, Nico Kaml, Johannes Konradt.

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