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Basketball : Eagles strecken sich erfolgreich

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Itzehoer Zweitliga-Team besiegt Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB mit 82:74. Dabei war Adrian Breitlauch bester Schütze der Eagles.

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erstellt am 09.Nov.2015 | 04:23 Uhr

Erleichtert. So beschrieb Pat Elzie, Coach der Itzehoe Eagles, seine Gemütslage direkt nach dem Spiel. Eben hatten die Eagles in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegen die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB gewonnen. Dafür mussten sie sich aber nach fulminanten ersten fünf Minuten noch mächtig strecken bis zum 82:74 (30:15, 11:16, 14:19, 27:24).

Der erste Angriff: Johannes Konradt bekam frei in der Ecke den Ball und versenkte gleich einen Dreier. So ging es weiter: Bis zur Hälfte des ersten Viertels trafen die Eagles fünf Dreier ohne Fehlwurf durch Alexander Witte, Adrian Breitlauch (2) und Curtis Allen. Der Amerikaner kam von der Bank und zeigte sofort, wie sehr er nach der Verletzungspause auf seinen Einsatz brannte. Nach seinem Dreier stand es 19:4, weil die Gastgeber auch in der Verteidigung stark spielten. Die Oldenburger verloren einige Bälle oder kamen nur zu schwierigen Würfen, wackelten zudem stark an der Freiwurflinie. Nach einem solchen Start werde es sehr schwer, ins Spiel zu finden, sagte der Oldenburger Coach Christian Held, der die „sehr, sehr konzentrierte Leistung“ der Eagles lobte.

Allerdings konnte es nicht so weitergehen wie in den ersten fünf Minuten – ging es auch nicht. Die Itzehoer machten die ersten Fehler, büßten etwas von ihrem Schwung ein und vergaben nun auch die Distanzwürfe. Nach zwei Dreiern war Oldenburg bis auf 26:15 heran, ehe Curtis Allen und Patrick Wischnewski mit sicheren Freiwürfen den Schlusspunkt unter ein dominantes erstes Viertel setzten.

Dann kam ein Problem: Eagles-Aufbauspieler Courtney Belger beging schnell sein drittes Foul und musste auf die Bank. Das brachte viel Sand in das Angriffsspiel der Gastgeber, die weiter gut verteidigten, nur beim Defensivrebound gegen die langen und aggressiven Oldenburger teilweise schlecht aussahen. Zudem kam deren Bester, Christopher Lee Gorman (23 Punkte) besser ins Spiel, der Vorsprung der Gastgeber begann zu schrumpfen. Offensiv stützten sie sich im zweiten Viertel vor allem auf Adrian Breitlauch (15 Punkte bis zur Halbzeit). Er war es auch, der mit der Pausensirene seinen vierten Dreier versenkte: 41:31.

Im dritten Viertel änderte sich das Bild auch mit Belger auf dem Feld wenig: Sein Team habe sich zu sehr in Einzelaktionen verzettelt, sagte Elzie, lobte aber auch die junge und „superstarke“ Mannschaft aus Niedersachsen. Diese spielte ihre Angriffe nun gut aus, traf deutlich besser von außen und fand auch immer wieder Spieler unter dem Korb, die allerdings viele Chancen ausließen, wenn sie unter Druck gesetzt wurden. Im Angriff der Eagles war es zum Ende des dritten und anfangs des vierten Viertels vor allem Patrick Wischnewski, der den Abstand bei knapp zehn Punkten hielt.

„Wir wussten, dass es ein sehr hart umkämpftes Spiel wird“, sagte Elzie. Dabei blieb es im Schlussabschnitt, als die Gäste noch aggressiver über das ganze Feld verteidigten. Die Eagles waren darauf vorbereitet und fanden zunächst die Lücken: Beim 71:56 sah es sehr gut aus. Dann häuften sich die Fehler, plötzlich stand es nur noch 71:65. Die Entscheidung fiel, als die Gastgeber erneut die Oldenburger Presse überspielten: Johannes Konradt war in der Ecke frei und traf den Dreier. Mit sicheren Freiwürfen brachten die Eagles den Sieg nach Hause – und die Zuschauer feierten stehend mit.

Eagles: Adrian Breitlauch (20, 4 Dreier, 8 Rebounds, davon 7 offensiv, 6 Assists), Courtney Belger (15, 6 Assists), Patrick Wischnewski (12, 2 Dreier), Johannes Konradt (8, 2 Dreier), Charles Bronson (8), Curtis Allen (7, 1 Dreier, 6 Rebounds), Alexander Witte (7, 1 Dreier), Lars Kröger (5, 7 Rebounds), Arved Schmidt, Jonas Böhm.

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