zur Navigation springen

Basketball-Regionalliga : Eagles steigern sich nach der Halbzeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoer Korbjäger gewinnen mit 87:50 beim Bramfelder SV.

von
erstellt am 02.Dez.2013 | 05:02 Uhr

Alle Aufgaben erfüllt: Mit einem souveränen 87:50-Erfolg beim Bramfelder SV kehrten die Sport-Club Itzehoe Eagles in der 1. Basketball-Regionalliga in die Erfolgsspur zurück. Dabei gewannen sie alle vier Viertel: 19:9, 19:16, 26:18, 23:7.

Den Start in das Spiel und letztlich die erste Halbzeit beschrieb Eagles-Coach Paul Larysz mit einem Wort: „Zäh.“ Von Beginn an hatten die Gäste beim Schlusslicht ein deutliches Übergewicht, aber in Punkte konnten sie das zu wenig ummünzen. In den ersten dreieinhalb Minuten punkteten sie nur drei Mal von der Freiwurflinie, begleitet von einigen Fahrkarten. Danach wurde es etwas besser, aber nicht wesentlich: „64 Prozent Freiwurfquote ist unter dem, was unser Anspruch sein muss“, so Larysz. Doch die Bramfelder brauchten diese dreieinhalb Minuten, um überhaupt einmal den Korb zu treffen. Bald erreichte der Eagles-Vorsprung die Zehn-Punkte-Marke, eng wurde es nicht mehr.

Auf die guten Phasen der Itzehoer folgten aber immer wieder Aussetzer. Das angeknackste Selbstvertrauen sei deutlich zu spüren gewesen, sagte der Coach. Aber auch, dass das Team dagegen ankämpfte. Früh war zu sehen, dass die Eagles defensiv besser agierten, sie trauten sich aber teils nicht, von ihren Gegenspielern abzurücken, wenn sich der Ball auf der anderen Seite befand, um dort eventuell aushelfen zu können. Die Teamverteidigung sei dann im Laufe des Spiels immer besser geworden, stellte Larysz fest. In der Offensive hatten es die Gäste mit einer von den Bramfeldern sehr eng gemachten Zone zu tun. Sie reagierten richtig, gingen aggressiv mit viel Zug zum Korb, doch die Belohnung in Form von Punkten blieb teils – auch wegen der Freiwurfquote – aus. So stand es zur Halbzeit 38:25.

In der zweiten Halbzeit machten die Eagles alles besser: Hatten sie vorher zu viel gedribbelt und das Einzelspiel zu sehr forciert, so nutzten sie jetzt den Platz auf dem Feld und ließen den Ball laufen. Noch einmal erhöhten sie den Druck und das Tempo, gewannen an Sicherheit und Selbstvertrauen und machten nun auch die dazu gehörigen Punkte. Mit 37 Punkten Unterschied sei der Sieg am Ende nicht zu hoch ausgefallen, sagte Larysz. Im letzten Viertel ließ er die Leistungsträger Everage Richardson und Yannick Evans fast die gesamten zehn Minuten auf der Bank, doch dem Spiel schadete das nicht. Besonders Johannes Konradt und Lars Kröger nutzten die Gelegenheit, sich auszuzeichnen und Spielpraxis zu sammeln. Das sei sehr gut mit Blick auf engere Spiele, freute sich ihr Trainer. Weiterer Lichtblick: Nico Kaml kehrte nach seiner Verletzung mit einem Kurzeinsatz zurück.

Noch gebe es defensiv wie offensiv viel Arbeit, sagte Larysz. Doch indem die Mannschaft den Kopf wieder frei bekommen habe, sei das Gröbste getan: „Es ist der richtige Schritt gewesen, um zu dem zurückzufinden, was wir spielen wollen.“ Den nächsten Schritt soll das letzte Heimspiel des Jahres bringen: kommenden Sonnabend um 19.30 Uhr gegen die Bodfeld Baskets Oberharz.

Eagles: Everage Richardson (28, 1 Dreier), Johannes Konradt (12, 2 Dreier), Lars Kröger (10), Niccolo Croci (9, 1 Dreier), Adrian Breitlauch (9, 1 Dreier), Nick Tienarend (7, 5 Assists), Yannick Evans (7, 7 Rebounds), Aivaras Galkauskas (3, 10 Rebounds), Robert Daugs (2), Nico Kaml.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen