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Basketball : Eagles ohne Punkte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In der Bundesliga ProB verlieren Itzehoer zweites Spiel der Playdowns in Herten.

von
erstellt am 23.Mär.2015 | 05:00 Uhr

Den „big point“ in der Abstiegsrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB haben die Sport-Club Itzehoe Eagles verpasst. Bei den Hertener Löwen hatten sie viele Chancen, doch am Ende gewannen die Gastgeber mit 69:62 (17:13, 12:11, 19:15, 21:23).

Und das verdient, wie Yannick Evans feststellte, der die Eagles gemeinsam mit Levi Levine coachte. Es sei ein „typisches Abstiegskampf-Spiel“ gewesen, in dem es auf Dinge wie die Reboundarbeit ganz entscheidend ankomme. Doch diese Statistik ging mit 43:29 eindeutig an die Löwen, gestützt vor allem auf Robert Franklin, der allein 20 Abpraller einsammelte. Dies gelang ihm auch zu häufig nach Hertener Fehlwürfen unter dem Eagles-Korb, die zweiten Chancen halfen Herten sehr. Die Gastgeber hätten umgesetzt, was sie sich vorgenommen hätten, dem eigenen Team sei das weniger gelungen, sagte Levine. „Wir haben es nicht geschafft, beim Rebounden dagegen zu halten“, befand auch Evans.

Trotzdem, der Auftritt als Team stimmte wie in der ersten Playdown-Partie gegen Recklinghausen: „Jeder wollte, die Mannschaft hat gekämpft“, sagte Evans. „Man kann keinem den Vorwurf machen, dass er nicht die richtige Einstellung hatte.“ Dafür spreche auch die weitestgehend gute Verteidigung, die den Löwen in eigener Halle nur 69 Punkte gestattete.

62 waren es bei den Eagles, doch es hätten deutlich mehr sein können. Die Trefferquote unter dem Korb war sehr gut, von außen aber ging nicht viel. Die Würfe waren offen, schauten häufig in den Korb, fielen aber zu selten. Bei 26 Versuchen von der Dreierlinie trafen die Itzehoer nur fünfmal. Angesichts dieser Quote wäre mehr Zug zum Korb das Richtige gewesen, meinte Levine. Dennoch waren die Eagles fast ständig in Schlagdistanz – nur der Schlag gelang nicht. Herten war durchgehend in Führung, und jedes Mal, wenn die Gäste nur zwei oder drei Punkte zurücklagen, misslang die Aktion, die zum Ausgleich oder zur Führung hätte führen können. Als einige Fehler mehr passierten, konnten sich die Löwen im dritten Viertel auf zehn Punkte absetzen, im Schlussabschnitt pirschten sich die Eagles aber erneut auf fünf Punkte heran. Und wieder: Die entscheidenden Aktionen gelangen nicht, der Rückstand wuchs und war nicht mehr aufzuholen.

„Wir haben keine Zeit, um Trübsal zu blasen“, so Evans. Da parallel Recklinghausen gegen Stahnsdorf gewann, hat jedes Team in den Playdowns einen Sieg auf dem Konto. Es bleibt eng – die volle Konzentration gilt nun dem Heimspiel gegen Eintracht Stahnsdorf. Es beginnt Sonntag, 29. März, um 17 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es auf www.eagles-basketball.de.

Eagles: Jonathon Williams (24, 1 Dreier), Renaldo Dixon (13, 1 Dreier), Adrian Breitlauch (9, 1 Dreier), Kosta Karamatskos (6), Nick Tienarend (3, 1 Dreier), Jeff Wherry (3, 1 Dreier), Johannes Konradt (2), Clayfell Harris (2), Patrick Wischnewski.

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