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Basketball-Regionalliga : Eagles mit glanzlosem Sieg in Berlin

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit 77:68 halten die Itzehoer Korbjäger Anschluss zur Spitze.

von
erstellt am 16.Dez.2013 | 16:45 Uhr

Weihnachten kann kommen für die Sport-Club Itzehoe Eagles. Zwar lieferten sie im letzten Hinrundenspiel der 1. Basketball-Regionalliga beim DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde keine Glanzleistung ab. Aber es reichte dennoch zum 77:68-Sieg (24:22, 17:14, 14:12, 22:20).

Eagles-Coach Paul Larysz redete nicht drumherum: „Ein schlechtes Spiel von uns.“ Das Team habe nicht an die Leistung der beiden voran gegangenen Partien anknüpfen können, „und das lag in erster Linie an uns selbst“. So warf der Tabellenzweite vergleichsweise magere 50 Mal auf den Korb, traf dabei immerhin noch recht ordentlich. Von der Freiwurflinie lag die Quote am Ende dagegen bei nur 60 Prozent. Gut für die Eagles, dass ihre Verteidigung den Gastgebern eine deutlich schlechtere Quote aus dem Feld aufzwang. Dann waren da noch die Ballverluste: 27 Turnover verzeichneten die Berliner, die Eagles sogar noch einen mehr – die „Saisonbestleistung“, wie der Trainer nicht ohne Sarkasmus sagte. Allein zehn davon standen bei Aufbauspieler Nick Tienarend in der Statistik, doch sein Coach nahm ihn ausdrücklich in Schutz: „Er hat gute Pässe gespielt, aber seine Mitspieler haben die Bälle nicht gefangen.“

Nach einem kurzen Hin und Her zu Beginn übernahmen die Itzehoer die Führung, gestützt auch auf zwei Dreier von Adrian Breitlauch. Doch die Berliner kamen wieder heran, gingen sogar zu Beginn des zweiten Viertels noch einmal mit einem Punkt in Führung. Die Eagles schlugen schnell zurück und lagen danach ständig vorn. Absetzen konnten sie sich nicht, „es krampfte so vor sich hin“, sagte Larysz, der sich nicht sicher war, ob es nun an Unkonzentriertheiten lag oder einfach daran, dass sein Team einen schlechten Tag erwischt hatte. Normalform bescheinigte er nur Nick Tienarend, Johannes Konradt und Kapitän Robert Daugs. Andere kamen nicht wie gewohnt zum Zug, zum Beispiel Yannick Evans, weil er einerseits mit Foulproblemen zu kämpfen hatte, andererseits aber auch aus Sicht seines Trainers zu kompliziert spielte.

Dennoch: „Es sah souverän aus, wie wir das verwaltet haben“, meinte Larysz. So etwas könne schief gehen, an diesem Tag aber nicht, weil – eine positive Erkenntnis des Spiels – eine aggressive Pressverteidigung am Ende des dritten und dem Beginn des vierten Viertels gut funktionierte. Sie führte zu einem 11:0-Lauf der Gäste, die sich damit endgültig Luft verschafften.

Die Hinrunde beenden die Eagles auf dem zweiten Platz und sitzen Spitzenreiter Rostock, der eine Niederlage weniger hat, im Nacken.

Eagles: Everage Richardson (23, 1 Dreier, 9 Rebounds), Nick Tienarend (15, 1 Dreier), Adrian Breitlauch (10, 2 Dreier), Aivaras Galkauskas (9, 1 Dreier), Lars Kröger (6), Yannick Evans (4), Robert Daugs (4), Johannes Konradt (3), Niccolo Croci (3), Nico Kaml.


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