Basketball : Eagles brennen auf Wiedergutmachung

Adrian Breitlauch steht den Eagles nach beendetem Auslandssemester wieder zur Verfügung.
Adrian Breitlauch steht den Eagles nach beendetem Auslandssemester wieder zur Verfügung.

In der 2. Bundesliga ProB brauchen die SC Itzehoe Eagles heute im Derby gegen Rist Wedel dringend ein Erfolgserlebnis.

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10. Januar 2015, 05:00 Uhr

Derby-Zeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB: Die Sport-Club Itzehoe Eagles erwarten Sonnabend um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld den SC Rist Wedel.

Das Hinspiel ist eine böse Erinnerung für die Itzehoer: In Wedel zeigten sie beim 63:85 ihr „mit Abstand schlechtestes Spiel“, sagt Coach Paul Larysz. „Natürlich brennen wir im Derby auf Wiedergutmachung.“ Vor allem aber brauchen die Eagles ein Erfolgserlebnis. Das hatten die Wedeler gerade erst nach langer Durststrecke, entsprechend erwartet Larysz einen Gegner voller Selbstvertrauen und Ehrgeiz. Hinzu kommt, dass sich der Landesrivale mehrfach verstärkt hat, zuletzt mit dem Amerikaner Brandon Spearman auf der Aufbau- und Flügelposition.

Das bringe zusätzliche Qualität in die ohnehin schon starke Mannschaft, sagt Larysz. Viele Liga-Konkurrenten holten bereits vor Weihnachten neue Spieler, das werde es noch enger machen als bisher schon. Mit dem Kanadier Renaldo Dixon haben auch die Eagles reagiert – und das keinen Tag zu früh, nachdem Yannick Evans mit einer Handverletzung viele Wochen ausfällt.

Zudem ist Adrian Breitlauch zurück von einem Auslandssemester in Afrika, und sein Trainer freut sich: „Ein schlauer, sehr mannschaftsdienlicher Spieler und Super-Werfer.“ Bei beiden Spielern – Dixon wie Breitlauch – muss sich zeigen, wie schnell sie in Tritt kommen, aber jede Verstärkung helfe dem Team.

Die Tagesform habe in der ausgeglichenen Liga eine hohe Bedeutung, doch die Eagles wollten die Dinge richtig machen, die sie kontrollieren könnten, so Larysz. Einsatz, Leidenschaft und Konzentration seien gefordert, „jeder muss sein Können in den Dienst der Mannschaft stellen“. Gegen die im Aufwind befindlichen Wedeler müssten die Itzehoer als Einheit auftreten und insbesondere „Wirbelwind“ Diante Watkins kontrollieren, der ihnen im Hinspiel große Probleme bereitete.

Wie jede andere Mannschaft auch werde das Team Fehler machen, sagt Larysz. Aber Einstellung und Körpersprache müssten stimmen: „Dann bin ich zuversichtlich, dass die Zuschauer uns auch in schlechten Phasen tragen.“ Lautstarke Unterstützung durch rund zwei Dutzend Trommler ist in jedem Falle sicher: Norbert Niehuus ist zu Gast mit einer Mischung seiner Samba-Gruppen „Watt’n Groove“ und „Die Blechbüxen“.

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