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1. Basketball-Regionalliga : Eagles bleiben im Höhenflug

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Itzehoer Korbjäger landen durch das 90:80 beim ASC Göttingen den vierten Sieg im vierten Spiel.

von
erstellt am 28.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Schon vor der Partie der 1. Basketball-Regionalliga beim ASC 46 Göttingen hatte Paul Larysz, Coach der Sport-Club Itzehoe Eagles, vor dem Gegner gewarnt. Nach der Partie stellte er fest: „Ein echt hartes Stück Arbeit. Das war bis jetzt das schwierigste Spiel.“ Aber es verlief wieder erfolgreich für die Eagles: Göttingen musste sich den weiter ungeschlagenen Itzehoern beugen mit 80:90 (21:21, 16:25, 26:24, 17:20).

Wie erwartet liefen die Gastgeber mit einem deutlich stärkeren Team auf als bei ihren Auswärtsniederlagen. „In dieser Besetzung wird Göttingen noch viele Mannschaften zu Hause schlagen“, meinte Larysz. Auch gegen die Eagles lag der ASC zunächst knapp in Führung, die Gäste kamen langsam ins Spiel und vergaben zudem einige Korbleger. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels gingen sie dann in Führung, doch Unkonzentriertheiten führten dazu, dass es nach dem ersten Abschnitt unentschieden stand.

„Richtig gut“ habe sein Team dann im zweiten Abschnitt die Kurve bekommen, so Larysz. Die Eagles hielten das Tempo hoch, verteidigten noch besser und kamen so auch zu Schnellangriffen. Der Lohn war ein Vorsprung, der um die zehn Punkte schwankte, gestützt auf eine starke Leistung von Yannick Evans unter dem Korb. Erkennbar war aber auch schon, dass die Itzehoer Probleme hatten, sich auf die Linie der Schiedsrichter einzustellen. Aufbauspieler Nick Tienarend und die Innenspieler sammelten Fouls. So konnte Aivaras Galkauskas insgesamt nur 14 Minuten auf dem Feld stehen. In dieser Zeit erzielte er zwar starke elf Punkte, doch die Foulprobleme müsse der Litauer mit clevererem Spiel in den Griff bekommen, so sein Trainer. Positiv durfte er vermerken, dass es durch die nötigen Wechsel kaum zu Brüchen im Spiel kam. Und unter dem Korb waren die Eagles trotz allem dominant – die Reboundstatistik gewannen sie deutlich mit 37:26.

Gut starteten die Gäste auch ins dritte Viertel, doch dann beschäftigten sie sich zu viel mit den Schiedsrichtern, plötzlich stand es nur noch 59:58. Immer wieder habe sein Team nachgelassen, aber auch stets zulegen können, wenn es darauf angekommen sei, analysierte Larysz. Mit einigen Körben zogen die Eagles wieder davon, kassierten aber noch einen „dummen Dreier“. So stand es 70:63 vor dem letzten Viertel.

In diesem lief es ganz ähnlich: Mit zu wenig Entschlossenheit verpassten es die Gäste, den Sack zuzumachen. Bis auf 80:76 kamen die Göttinger heran, angeführt vom starken Spanier Jesus Diaz Del Rio Foces (27 Punkte). Doch Everage Richardson sorgte dafür, dass nicht mehr drin war: Ein Dreier, ein Ballgewinn und noch zwei Körbe, so sicherte der Amerikaner seinem Team den Sieg. Hatte in der ersten Halbzeit Evans die Eagles getragen, so war es in der zweiten Hälfte Richardson. Genau dafür seien die Führungsspieler da, sagte Larysz: Um zu übernehmen, wenn es notwendig sei.

Einiges hatte er noch gesehen, was sein Team besser hätte machen müssen: Den Ball habe es zu wenig laufen lassen, zu viel auf Einzelaktionen gesetzt, so dass zum Beispiel ein Adrian Breitlauch überhaupt nur sechs Mal auf den Korb warf. Doch unter dem Strich stand ein Auswärtserfolg bei einem starken Gegner und der vierte Sieg im vierten Spiel. Der fünfte soll am kommenden Wochenende im Spitzenspiel gegen die BG Aschersleben Tigers folgen.

Eagles: Everage Richardson (30, 2 Dreier), Yannick Evans (20), Aivaras Galkauskas (11, 1 Dreier), Adrian Breitlauch (8, 1 Dreier, 7 Rebounds), Robert Daugs (7, 10 Rebounds), Johannes Konradt (5, 1 Dreier), Nick Tienarend (5, 7 Assists), Nico Kaml (4), Lars Kröger (6 Rebounds), Diego Preval.

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