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Basketball : Eagles bezwingen Stahnsdorf deutlich

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Itzehoer bieten eine starke Leistung beim 92:78-Heimsieg in den Playdowns der 2. Bundesliga ProB.

von
erstellt am 30.Mär.2015 | 05:11 Uhr

Ein Sieg musste her, der Druck war groß für die Sport-Club Itzehoe Eagles. Sie hielten ihm stand – und wie: In den Playdowns der 2. Basketball-Bundesliga ProB schlugen sie RSV Eintracht Stahnsdorf sicher mit 92:78 (29:20, 25:19, 19:17, 19:22).

Am Vorabend hatten die Hertener Löwen im anderen Spiel der Playdowns Citybasket Recklinghausen besiegt. Schlecht für die Eagles, denn Herten zog mit diesem Sieg zunächst an ihnen vorbei auf einen Nichtabstiegsplatz. Das erste Aufatmen am Lehmwohld gab es schon vor dem Spiel: Der angeschlagene Leistungsträger Jonathon Williams machte sich warm und stand in der ersten Fünf. Die Partie startete ausgeglichen, aber schnell zeigte sich der Vorteil der Eagles: Wenn sie in die direkten Duelle kamen, hatten die Gäste aus Brandenburg meist schlechte Karten. „Das ist Abstiegskampf-Basketball“, sagte Yannick Evans. In dieser Phase der Saison kenne jedes Team die Spielsysteme der Gegner, ergänzte sein Coach-Kollege Levi Levine. Umso mehr Bedeutung hat das Eins-gegen-Eins – „heute waren wir die dominante Mannschaft“, sagte Evans.

Allerdings. Denn die Gastgeber spielten dazu auch noch gut zusammen und erarbeiteten sich so die Chancen. Mit Dreiern sorgten Adrian Breitlauch und Patrick Wischnewski dafür, dass sich die Eagles im ersten Viertel nach ausgeglichenem Beginn abzusetzen begannen. Sehr lautstark versuchte der Gäste-Coach in einer Auszeit, sein Team auf Kurs zu bringen. Aber die Eagles fanden meist die besseren Antworten: Kosta Karamatskos schraubte den Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels über die Zehn-Punkte-Marke, während er ansonsten vor allem als Vorlagengeber glänzte: 13 Assists waren es am Ende. Auch die Defensive stimmte, viele Ballgewinne gelangen. Nur die Rebound-Statistik ging erneut an den Gegner. Einige Unkonzentriertheiten führten dazu, dass der Vorsprung zur Halbzeit 54:39 betrug – er hätte höher sein können.

Es war klar, die Gäste mussten etwas ändern. Mit mehr Energie kamen sie aus der Pause und hatten damit zunächst Erfolg. Die Eagles machten Fehler, hielten aber durch einzelne Aktionen ihren Vorsprung. Dann eine Auszeit, und die wirkte: Als Renaldo Dixon und Jeff Wherry gemeinsam den Ball eroberten und Dixon den Schnellangriff per Dunk abschloss – nicht seine einzige spektakuläre Szene an diesem Tag –, tobte die Halle. Dixon war es auch, der kurz darauf den Ball zum 69:49 in den Korb tippte. Wirklich in Gefahr gerieten die Eagles danach nicht mehr. Als es wieder etwas hakte, gelang erneut eine Riesen-Aktion: Jonathon Williams stahl den Ball, nach seinem Pass donnerte Dixon den Ball trotz eines Fouls in den Korb.
Fünf Spieler punkteten zweistellig, so freute sich Yannick Evans über einen „großartigen Teamerfolg“. Denn auch die Spieler, die weniger punkteten, hätten ihren entscheidenden Beitrag geleistet. Hartes Arbeiten und das Umsetzen des Plans für dieses Spiel hätten den Sieg gebracht, sagte Levi Levine. Damit haben die Eagles Herten wieder überholt und Stahnsdorf zunächst distanziert. Bereits am kommenden Sonnabend reisen die Itzehoer zum Rückspiel bei der Eintracht.


Eagles: Jonathon Williams (23), Renaldo Dixon (19, 7 Rebounds), Adrian Breitlauch (18, 3 Dreier), Jeff Wherry (11, 1 Dreier), Kosta Karamatskos (10, 13 Assists), Nick Tienarend (5, 1 Dreier, 6 Assists), Patrick Wischnewski (4, 1 Dreier), Johannes Konradt (2), Clayfell Harris.


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