zur Navigation springen

Trampolinturnen : Duo Bolten/Böhm gewinnt souverän

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei den Landesmeisterschaften im Synchron-Springen sind die Itzehoer Starter aber trotz dreier Titel nur halbwegs zufrieden.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2014 | 05:14 Uhr

Ein lupenreiner Itzehoer Erfolg und zwei Siege unter Beteiligung von Turnern aus anderen Vereinen: Das ist die Bilanz auf dem jeweils ersten Platz für die Trampolinturner des SC Itzehoe (SCI) bei den Landesmeisterschaften Synchron in Satrup. Im Wettbewerb der weiblichen Jugend B setzten sich die Itzehoerinnen Annika Bolten und Jule Böhm souverän gegen die übrigen Paare durch. Bei der weiblichen Jugend C gelang Wiebke Mansfeld (SCI) ein deutlicher Sieg mit ihrer Partnerin Emilie Mohrholz vom Norderstedter SV (NSV), und Hannes König (SCI) sowie Maurice Maywald (NSV) waren bei der männlichen Jugend C das Maß der Dinge. Neben den Turnern aus Itzehoe und Norderstedt bewarben sich Aktive vom TST Satrup (TST), TSV Husum (TSV), TuS Hemdingen (TuS), VfL Geesthacht (VfL) und Barmstedter MTV (BMTV) um die begehrten Titel.

Mit dem Abschneiden der Itzehoer Turner zeigte sich Trampolintrainerin Liane Warnat „grundsätzlich zufrieden“. Dennoch hätte das Vereinsergebnis für den SCI optimaler sein können, wenn bei einigen Paaren die Konzentration auf die Aufgabe höher als letztlich vorhanden gewesen wäre: „Einige unserer Turner müssen noch lernen, sich besser auf den Partner einzustellen.“ Nur für sich selbst zu turnen, könne keinen Erfolg für das Team mit sich bringen: „Man muss auch den Blick auf das andere Tuch richten und darauf achten, dass man mit dem Partner gleichmäßig turnt.“ In dieselbe Kerbe schlug auch Trampolin-Abteilungsleiter Sigbert Koch: „70 Prozent in der Wertung liegen in der Synchronität.“

Für Liane Warnat sind die noch vorhandenen Defizite abstellbar, und als Trainerin habe sie auch die Hoffnung, dass sich das sportlich Negative beseitigen ließe. Wichtig sei insbesondere, dass die Aktiven das verinnerlichen, „was ihnen eigentlich bekannt ist“. Zwar werde Synchronturnen aus organisatorischen Gründen in Itzehoe nicht so oft trainiert, „doch in der vorhandenen Zeit wird intensiv an der Fehlerbeseitigung gearbeitet“.

Absolut vorbildlich in punkto Synchronität waren aus Itzehoer Sicht Wiebke Mansfeld mit ihrer Partnerin sowie Annika Bolten und Jule Böhm mit Noten von deutlich über neun Punkten – und das durchgehend. Sehr gut auf die Situation eingestellt habe sich auch Jan Mansfeld, der zusammen mit Philip Hennings bei der männlichen C-Jugend den Wettkampf als Dritter beendete. In der Kür und im Finale lagen die Synchronwerte der beiden Jungen ebenfalls deutlich über neun.

Viel Zeit investiert hatten in Vorbereitung auf die Meisterschaften Wiebke Mansfeld und Emilie Mohrholz, die oft gemeinsam trainiert hatten – mal in Itzehoe im Rahmen des SCI-Trainings und mal in Pinneberg bei Carmen Andresen, die den hiesigen Bundesliga-Turnern in der Anfangsphase des nationalen Auftritts zur Seite gestanden hatte.

Etwas unkonzentriert waren bei ihren Präsentationen Felix Dibbern und Fridjof Tietjen sowie Laura König und Saskia Dibbern, die nicht alle Übungsteile turnten und denen so Punkte abhanden kamen, die für Treppchenplätze erforderlich sind.

Mehr gewünscht als Platz vier im Mixed hatte sich Liane Warnat für Laura und Hannes König. „Den zweiten Sprung hat das Kampfgericht nicht anerkannt.“ Wäre er positiv beschieden worden, hätten beide Chancen auf den Sieg gehabt.

Deutlich gemacht haben dürften die Staruper Ergebnisse dem SCI auf jeden Fall, dass die Turner seines Vereins noch viel Luft nach oben haben. Gleichmäßig hohe Sprünge, das wünschen sich jedenfalls Liane Warnat und Sigbert Koch von ihren Synchronturnern.

Weibliche Jugend C: 1. Wiebke Mansfeld (SCI)/Emilie Mohrholz (NSV), 105.90 Punkte; 10. Alicia Rosenberg/Maja von Soosten (beide SCI), 63.40; 14. Ronja Eskildsen/Mareike Warnat (beide SCI), 49.60.

Männliche Jugend C: 1. Hannes König (SCI)/Maurice Maywald (NSV), 107.10; 3. Jan Mansfeld/Philip Hennings (beide SCI), 92.50; 5. Felix Dibbern/Fridjof Tietjen (beide SCI), 40.50.

Weibliche Jugend B: 1. Annika Bolten/Jule Böhm (beide SCI), 105.60.

Weibliche Jugend A: 1. Annika Sanck/Laura Gallego (beide NSV), 106.70; 4. Laura König/Saskia Dibbern (beide SCI), 63.40.

Mixed: 1. Leon Bartz/Melina Paech (beide NSV), 75.70; 4. Laura König/Hannes König (beide SCI), 36.00.

Mini-Mixed: 1. Maurice Maywald/Emilie Mohrholz (beide NSV), 70.80; 4. Jan Mansfeld/Wiebke Mansfeld (beide SCI), 62.50; 5. Philip Hennings/Mareike Warnat (beide SCI), 61.50.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen