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Kreisklasse A : Drei Kreisliga-Absteiger liegen vorn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In der Fußball-Kreisklasse A führt ein Trio die Tabelle an.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Mit Fortuna Glückstadt (2:2 gegen Beidenfleth), Alemannia Wilster II (4:0 gegen Edendorf) und Hohenaspe (6:0 gegen VfR Horst II) führen drei Kreisliga-Absteiger die Tabelle an. Oldendorf (0:2 in Krempe) hat dagegen weiter an Boden verloren, und ist nun punktgleich mit dem 1. FC Lola, der 4:3 gegen Peissen gewann. Am Tabellenende konnten der VfB Glückstadt (2:2 gegen Reher/Puls II) und Flethsee/Brokdorf (2:2 gegen Wellenkamp) zumindest einen Punkt von ihren Auswärtsspielen mit nach Hause nehmen.

SV Alemannia Wilster II – Edendorfer SV 4:0 (2:0). „Wir waren 90 Minuten die dominierende Mannschaft“, sagte Wilsters Trainer Ulf Wesemann. Von Beginn hat setzten die Hausherren Edendorf unter Druck. Axel Dimpker (29.) und Niels Kietzer (45.+1) brachten die Hausherren vor der Pause in Führung. Nach Wiederanpfiff erhöhten Falk Dethlefs (47.) und Timo Behrens (68.). Bester Gästespieler war Torwart Lennart Boldt, der auch einen Strafstoß von Julien Krolzig entschärfte (85.).

TSV Beidenfleth – Fortuna Glückstadt 2:2 (1:0). Als Fortunas Kadir Ucan wegen einer Notbremse an Lars Freitag Rot sah, und Nivenco Stanisic den fälligen Foulelfmeter zum 2:0 in der 75. Minute verwandelte, war der Sieg für Beidenfleth zum Greifen nah. Doch in Unterzahl traf zunächst Christopher Schubert per Freistoß (78.) und dann Chris Calm zum 2:2 für Fortuna (86.). „Ein verdientes Unentschieden“, sagte Beidenfleths Trainer Andreas Braun, der starke Glückstädter sah und das 1:0 durch Mario Kolbe (45.).

SC Hohenaspe – VfR Horst II 6:0 (1:0). Mit schwerer Gehirnerschütterung war das Spiel für Horsts Torwart Maxi Höft das Spiel zur Pause beendet. Er hatte sich beim Foul, das zum Strafstoß führte, verletzt. Nach dem verwandelten Elfmeter nahm das Unheil für die Gäste seinen Lauf. Torben Behrens (39./FE, 81.), Lasse Storm (49., 64.), Henning Beeck (64.) schenkten dem VfR fünf Treffer ein. Das zwischenzeitliche 5:0 (66.) erzielte Florian Eggers, der erstmals nach seiner Meniskus-Verletzung im April zum Einsatz kam und kurz nach seiner Einwechslung traf.

TuS Krempe II – TSV Oldendorf 2:0 (1:0). „Eine absolut super Leistung meiner Mannschaft“, freute sich TuS-Trainer Werner Dröse, dessen Team genug Chancen zu einer 3:0-Halbzeitführung vergab. So blieb es bis zur 89. Minute beim 1:0 durch Tobias Koch (40.), ehe der eingewechselte Lennart Kleemiss die Entscheidung herbeiführte.

FC Reher/Puls II – VfB Glückstadt 2:2 (0:2). Die Gastgeber dominierten die erste Hälfte, doch mit seiner ersten Möglichkeit ging der VfB durch Sascha Kluge in Führung (41.) und setzte nur wenig später durch Dennis Gercken sogar noch das 0:2 drauf (44.). „Da müssen wir mit einem Punkt zufrieden sein“, so Reher/Puls-Sprecher Guido Bolln, der erst den Anschlusstreffer durch Steffen Hauschildt notierte (47.) und in der 87. Minute einen direkt verwandelten Freistoß von Andre Wendt, der zum 2:2 im Torwinkel landete.

1. FC Lola – SV Peissen 4:3 (1:2). Eine Reaktion auf die 0:7-Schlappe am Vorwochenende zeigte der 1. FC Lola im Derby gegen Peissen. „Kampf und Einstellung stimmten, spielerisch waren wir auch besser“, sagte Lolas Trainer Fulvio Palumbo, dessen Mannschaft zwei Mal einen Rückstand – Andrich (17.) und Leukel (42.) trafen für Peissen – hinterherlief. Doch Tim Borucki (27.), Nico Meyer (52./FE), Christian Klindt (57.) und Roland Ralfs (69.) drehten die Partie, ehe Wiechmann Peissens dritten Treffer setzte (75.).

SV Wellenkamp – SG Flethsee/Brokdorf 2:2 (1:1). In einer vom Kampf geprägten Partie gingen die Hausherren früh durch Markus Meier in Führung (5.). Nach Sönke Nagels Ausgleich (24.) war es dann Fynn Rösch, der die Wellenkamper in Front brachte. „Aber dann haben wir nicht nachgelegt“, sagte Wellenkamps Trainer Andreas Bischoff, dessen Mannschaft dank zweier glänzender Paraden von Torwart Tobias Bünning zunächst einen zweites Tor der Gäste verhinderte. In der 88. Minute stand jedoch Marco Holm richtig und glich aus.

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