Prellball : DM-Finale knapp verpasst

Mit Bronze dekoriert (von links): Jutta von der Heide,Britta Voß-Töllner, Jennifer Rehse-Behling, Britta Schneider, Hilke Koch und Ulrike Supper-Voß.
1 von 2
Mit Bronze dekoriert (von links): Jutta von der Heide,Britta Voß-Töllner, Jennifer Rehse-Behling, Britta Schneider, Hilke Koch und Ulrike Supper-Voß.

W30-Frauen des SC Itzehoe sichern sich im kleinen Endspiel in Giengen (Baden-Württemberg) die Bronze-Medaille.

von
02. Mai 2015, 04:51 Uhr

Die Prellball-Frauen des SC Itzehoe traten erstmalig ohne die im Urlaub weilenden Trainer Helga und Karl-Wilhelm Brauns zur Deutschen Meisterschaft nach Giengen an der Brenz (Baden-Württemberg). Dort sicherten sie sich am Ende Rang drei.

Die TSG Giengen hatte drei Spielklassen aus Platzmangel in die Nachbarhalle ausgelagert, hier mussten die Itzehoerinnen bereits in der Vorrunde zwei knappe Niederlagen hinnehmen. Der TV Edingen und der TV Berkenbaum, beide auch in der 1. Bundesliga aktiv, gewannen jeweils mit einem Punkt Vorsprung ihr Gruppenspiel gegen Itzehoe.

Der Finaltag sollte die Wende bringen, man hatte ja gezeigt, dass man ganz nah am Sieg war. Im Halbfinale traf man erneut auf den TV Edingen. Ein packendes Spiel entwickelte sich, die Spielerinnen schenkten sich nichts und es waren lange, hochklassige Spielzüge zu sehen. Unmittelbar vor dem Abpfiff lagen die Itzehoerinnen mit einem Punkt vorn. Den Sieg schon fast vor Augen mussten die Steinburgerinnen aber den brillant geschlagenen Ausgleichstreffer von Edingen in der letzten Sekunde hinnehmen. In der Verlängerung lag der SCI schnell mit drei Bällen zurück, kämpfte sich aber immer wieder heran. Am Ende hatte Edingen das Quäntchen Glück, das Itzehoe an diesem Tag fehlte (44:43).

Im abschließenden Spiel um Platz drei ging es dann gegen den TV Baden. In der ersten Halbzeit wackelte die Itzehoer Abwehr nach der Enttäuschung aus dem verlorenen Halbfinale. In der zweiten Halbzeit fanden die SCI-Prellballerinnen aber zu ihrer gewohnten Stärke zurück und sicherten sich so die Bronzemedaille.

Es spielten Hilke Koch, Jennifer Rehse-Behling, Britta Schneider, Jutta von der Heide, Ulrike Supper-Voß und Britta Voß-Töllner.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen