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Handball : Derbe Schlappen in fremden Hallen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei ihren Auswärts-Partien gab es für die Steinburger SH-Liga-Teams nichts zu holen.

SH-Liga Frauen
Bredstedter TS – MTV Herzhorn 36:25 (15:10). Die Partie war bereits früh entschieden, letztlich mussten die Blau-Gelben am Ende froh sein, dass das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist. „Warum es bei uns zum totalen Einbruch kam, ist unerklärlich. Das müssen wir erst einmal analysieren“, so Trainer Michael Janke nach dem Spiel.

Die Begegnung begann sehr ausgeglichen und die Blau-Gelben hielten bei ihren starken Gastgeberinnen gut dagegen. Bis zum 10:10 (22.) entwickelte sich ein sehr gutes Spiel, doch dann verloren die Herzhornerinnen den Faden und kamen mit der nun offensiveren Deckung ihrer Gegnerinnen überhaupt nicht mehr zurecht. Bis zur Pause kassierten sie einen 10:15-Rückstand.

Nach Wiederbeginn erhöhte Bredstedt binnen fünf Minuten auf 20:10 (35.) – damit war die Partie war entschieden. Die Janke-Schützlinge spielten nur noch „Standhandball“, agierten zu statisch und ließen die Köpfe hängen. Beim 13:28 (42.) und 18:36 (52.) drohte ein Debakel. Herzhorn fand kein Mittel, um sich gegen den Angriff der Gastgeberinnen zu Wehr zu setzen. Erst als Bredstedt die Partie locker ausklingen ließ und viel wechselte, kam Herzhorn noch zu einigen Treffern.

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Eike Jankowski, Maike Langenberg 4 (1), Yana Hesse 9, Elina Hesse 1, Simona Martin, Anja Stoldt 9 (1), Mareike Hoffmann 1, Wiebke Vogel, Lena Schecht 1, Svetlana Frizler

SH-Liga Männer
HSG Tarp/Wanderup – HSG Kremperheide/Münsterdorf 41:23 (20:13). Es dauerte zunächst einige Zeit, ehe die Gastgeber mit 2:0 in Führung lagen. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit hielt Tarp/Wanderup einen Vorsprung von zwei bis drei Toren; doch die Steinburger kämpften sich dann wieder heran. Nach kurzer Neuorientierung konnte man den etwa 20-minütigen Ausfall von Abwehrchef Jannick Schmidt einigermaßen kompensieren. Dass dann aber auch Sebastian Lipp erneut ausfiel, war für das junge Gästeteam etwas zu viel. Die Gastgeber zogen Tor um Tor davon. Kremperheide/Münsterdorf schloss die Angriffe viel zu schnell ab und lud den Gegner zu Tempogegenstößen ein. In der Abwehr fand man kein Mittel gegen das gefährliche Kreisläufer-Spiel. Zur Normalform fanden nur die Torhüter, wobei Jonas Rave in der zweiten Halbzeit mit einigen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte.

Spielfilm: 2:0 (4.), 6:3 (10.), 10:9 (18.), 12:11 (24.), 20:13 (30., HZ), – 22:14 (35.), 25:17 (42.), 29:19 (47.), 34:20 (55.), 41:23 (60.)

Tore Kremperh./MSV: Rave (5), Schmidt (4), Meisiek (3), Wohllebe (3), Nissen und Floßmann (je 2), Mogge, Ramm, Lipp und Sierck (je 1).


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