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Basketball : Der nächste Australier bei den Eagles

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Auch Nelson Kahler will mit den Itzehoer Korbjägern in der 2. Bundesliga ProB für Furore sorgen.

Es wird viel Englisch geredet bei den Itzehoe Eagles. In der nächsten Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB kommt aber ein neuer Akzent hinzu: Der Australier Nelson Kahler (23) ist der jüngste Neuzugang und schon der zweite Akteur aus „Down Under“ nach Aufbauspieler Josh Wilcher.

Kahler stammt aus Noosa Heads, „einer kleinen Surf-Stadt“ an der Südostküste Queenslands. Erst mit 16 Jahren habe er angefangen, Basketball auf Wettkampf-Niveau zu spielen, danach war er in den USA erst für das Eastern Wyoming College aktiv, die letzten beiden Jahre für die Colorado State University-Pueblo. Dort holte er sich einige Auszeichnungen, unter anderem als Defensivspieler des Jahres in seiner Division. Ein Grund dafür: Der Australier räumt als Schussblocker unter den Körben auf. Mit 3,3 Blocks pro Spiel in seiner letzten Saison war er Vierter in den gesamten USA, hinzu kamen 13 Punkte und 6 Rebounds im Durchschnitt. Auch in Australien, wo er jeweils im Sommer Basketball spielte, führte Kahler die Statistiken bei den Blocks an.

„Er hat einen sehr guten Basketball-Instinkt“, sagt Eagles-Cheftrainer Pat Elzie über den Neuzugang. Viel Athletik unter dem Korb, Sprungkraft, gute Fußarbeit und Bewegungen, aber auch ein guter Schuss von außen und Cleverness – Elzie ist froh, dass es gelungen ist, den 2,06 Meter großen Kahler zu den Eagles zu lotsen.

Er habe sehr viel Gutes über Deutschland und den Wettbewerb in den hiesigen Basketball-Ligen gehört, sagt der 23-Jährige. Das Gespräch mit Elzie erhöhte die Motivation weiter, zumal dieser sowohl die amerikanische als auch die europäische Art zu coachen kenne. Sein Ziel sei, mit maximalem Einsatz sich so gut ins Team einzubringen, wie es nur gehe, auf dem Feld und abseits davon. Mit dem anderen Australier Josh Wilcher, der aus derselben Gegend stamme wie er selbst, werde er sich auf dem Feld sicher gut verstehen. Und auch Elzie erwartet Einiges von seinen neuen Spielern: „Australier haben eine gute Basketball-Schule.“

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erstellt am 01.Jun.2017 | 05:56 Uhr

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