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Handball : Coach Winter fordert Konzentration

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Handballerinnen empfangen den noch punktlosen ATSV Stockelsdorf. Die MTV-Männer sind Außenseiter bei der HSG Ostsee.

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erstellt am 13.Okt.2017 | 05:20 Uhr

Mit gänzlich verschiedenen Voraussetzungen gehen die beiden Oberliga-Handballteams des MTV Herzhorn in ihre Spiele vor der zweiwöchigen Herbstferienpause. Während die MTV-Männer beim Titelfavoriten HSG Ostsee die Außenseiterrolle innehaben, empfangen die Herzhorner Damen mit dem ATSV Stockelsdorf einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib und wollen unbedingt beide Punkte.


Oberliga Frauen



MTV Herzhorn (10./4:6) – ATSV Stockelsdorf (12./0:8). Ungewohnte Zeit und ungewohnte Sportstätte für die Schützlinge von MTV-Coach Olaf Winter: Weil die Halle in Glückstadt Nord nicht zur Verfügung steht, empfangen die Horzhornerinnen ihre Gäste aus Stockelsdorf am Sonnabend um 20 Uhr in der Sporthalle in Horst. „Für mich ist es eine kleine Rückkehr“, sagt Winter. „Für meine Mannschaft sollte es auch keine Eingewöhnungsprobleme geben.“

Die Blau-Gelben stehen vor einer enorm wichtigen Partie gegen einen direkten Konkurrenten, der bisher noch nicht gepunktet hat. „Gegen Stockelsdorf brauchen wir beide Zähler, da ist auch der direkte Vergleich ganz wichtig. Wir brauchen in dieser Partie höchste Konzentration“, gibt Winter klar die Richtung vor. Beim Training am Dienstag hatte man noch einmal die Fehler vom Spiel beim AMTV Hamburg (18:33) aufgearbeitet. „Da haben wir zu viele Chancen vergeben, in solchen Spielen verkaufen wir uns dann zu oft unter Wert“, sagt Winter.

Danach richtete sich aber der Fokus voll auf das bevorstehende ATSV-Gastspiel, es sei sehr konzentriert gearbeitet worden, betont Winter. Man wolle an die gute Leistung vom 35:27-Auswärtserfolg in Bredstedt anknüpfen. Ein größeres Augenmerk müssen die Steinburgerinnen auf die ATSV-Haupttorschützin Lisa Füllgraf (ehemals Bad Schwartau) richten, einer von vier Neuzugängen.

Personell gibt es im Herzhorner Aufgebot leichte Entspannung, obwohl noch Sarah Baudzus und Verena Wagner fehlen. Um den Einsatz von Yana Hesse wird im Herzhorner Lager zudem noch etwas gebangt: Bei ihr war gegen den AMTV eine alte Verletzung am Finger wieder aufgetreten. „Ich hoffe, dass sie auch mit einer Schiene auflaufen kann. Ihr Mitwirken wäre doch sehr wichtig.“ Ansonsten stehen alle übrigen Spielerinnen aus dem Kader zur Verfügung. Für Olaf Winter bietet sich durch den späten Anpfiff eine weitere Option: Er wird sich vorher am Nachmittag mit der HG OKT II in Kropp einen der nächsten Gegner anschauen (Sbd., 20 Uhr; Sporthalle Horst).


Oberliga Männer



HSG Ostsee Neustadt-Grömitz (2./7:1) – MTV Herzhorn (8./4:6). Woran die Gastgeber in der vergangenen Saison noch knapp gescheitert waren, das soll nun gelingen: der Titelgewinn. Bisher haben die Ostholsteiner, die über einen Kader mit vielen auch höherklassig erfahrenen Spielern verfügen können, auf dem Weg dorthin nur einen Zähler liegen gelassen. Für die Herzhorner kommt es ganz wesentlich darauf an, sich gegen das Team von HSG-Trainer Thomas Knorr von der ersten Minute an zu Wehr zu setzen und das auch durch konsequentes Zupacken in der Abwehr zu zeigen. Dabei wäre es natürlich sehr hilfreich, wenn Ludger Lüders seine in der Vorwoche erlittene Fußverletzung bis Sonnabend in den Griff bekommt, und es zu mehr als einem Kurzeinsatz reicht. Ein weiteres, stets wiederkehrendes Herzhorner Thema ist die oft zu nachlässige Chancenverwertung. Hier gibt es für die Blau-Gelben noch viel Luft nach oben (Sbd., 16.30; Ostholsteinhalle Grömitz).
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