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Weltmeisterschaften im Trampolinturnen : Christina Jansen zum siebten Mal dabei

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoerin für Titelkämpfe vom 7. bis 10. November in Sofia nominiert.

von
erstellt am 31.Okt.2013 | 11:21 Uhr

Für Christina Jansen (29) hat das Warten auf die Nominierung für die kommenden Weltmeisterschaften ein freudiges Ende gefunden. Die für das Bundesligateam des SC Itzehoe startende Turnerin hatte vor wenigen Tagen die gute Nachricht vom Deutschen Turnerbund (DTB) erhalten, dass sie bei den Welttitelkämpfen der Trampolintuner vom 7. bis 10. November in Sofia an den Start gehen darf. Für sie ist es dann die siebte Teilnahme auf dem Doppelmini-Trampolin seit 2001.

Obwohl die Itzehoerin die Qualifikationsnorm von 67,50 Punkten bereits im Mai im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfests in der Metropolregion Rhein-Neckar erbracht hatte, ergaben sich zunächst Schwierigkeiten. „Ich hatte die Norm in Mannheim zwar erfüllt, war in beiden Durchgängen von der Punktzahl her aber zu unterschiedlich. Die beiden Werte sollten annähernd gleich sein – das waren sie aber nicht“, erklärt Christina Jansen die Schwierigkeiten, die sich für den DTB aus ihren Wertungen ergaben.

Doch nun sei alle Anspannung vorbei, jetzt freue sie sich auf die Herausforderung in Bulgarien: „Ich versuche, das Beste herauszuholen. Aber es wird wohl sehr schwer werden, ins Finale vorzudringen, auch wenn das mein Ziel bleibt.“ Schwer machen könnten es der Itzehoerin insbesondere die Aktiven aus USA, Kanada, Russland oder Portugal, die erfahrungsgemäß auf dem Doppelmini-Trampolin zu den besten Turnerinnen der Welt zählen.

Befragt nach dem, was sie in Sofia im Wettkampf zeigen wird, antwortete Christina Jansen mit dem Hinweis auf ihr Standartprogramm: „Neues einzuüben, dafür war die Zeit zu knapp.“ Dafür hätte die Nominierung zu einem frühzeitigeren Termin für sie bekannt sein müssen.

Die Reise zu den Weltmeisterschaften wird die Itzehoerin übrigens als einzige deutsche Turnerin antreten. Andere aus dem nationalen Lager haben sich zu ihrem Bedauern nicht für die Meisterschaften auf dem Spezialgerät qualifiziert. „Das ist schade, denn mit einer Mannschaft hat man doch mehr Medaillenchancen als im Einzel.“ In diesem Zusammenhang blickt die 29-Jährige gern auf das Jahr 2003 zurück, denn vor zehn Jahren holte sie in Hannover zusammen mit Katrin Deuner, Nacy Rinkau und Annika Kloppenburg Bronze mit der Mannschaft. „Doch leider“, so Christina Jansen, „bin ich die Einzige aus unserem damals so erfolgreichen Quartett, die noch aktiv ist.“

Unabhängig von ihrem Ergebnis in Sofia: Christina Jansen, eine der wenigen deutschen Turnerinnen, die mehr als ein Jahrzehnt lang für Welt- und Europameisterschaften nominiert worden sind, hat zum Ende ihrer sportlichen Karriere noch einen großen Wunsch: „Mein Ziel ist die Europameisterschaft im nächsten Jahr in Portugal, und ich hoffe, dass Deutschland dann auch wieder mit einer Mannschaft hinfahren wird.“ Wichtigstes Datum für sie und alle anderen Turnerinnen, die mit nach Portugal wollen: „Am 7. Dezember erfolgt der Qualifikationswettkampf in Hamburg.“

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