Golf : Bronze für Güldenzoph-Duo

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13. Juni 2018, 15:57 Uhr

Lennart Franck mit Partner Lars Traulsen (Golf & Country Club Bissenmoor) bei den Herren sowie Britta Cohrs (Golf Club Husumer Bucht) mit Partnerin Stefanie Sperber (Golf Club Gut Glinde) bei den Damen – das sind die Sieger der Vierer-Meisterschaft des Golf Verbandes Schleswig Holstein, die am Wochenende auf der bestens präparierten Anlage des Golf Clubs Schloss Breitenburg ausgetragen wurde.

Angetreten waren bei den Herren 52 der landesbesten Spieler aus 22 Klubs und bei den Damen 20 Spielerinnen aus zehn Klubs. Je zwei Spieler, die aber nicht aus dem gleichen Verein kommen mussten, bildeten ein Team.

Das Turnier begann bei idealem Golfwetter am Sonnabend-Morgen um 8 Uhr mit einem „Klassischen Vierer“ über 18 Löcher. Bei dieser Turnier-Variante spielen die beiden Mitglieder des Zweierteams nur einen Ball, der im Wechsel beider Spieler vom Abschlag bis ins Loch geschlagen werden muss.

Ab 13 Uhr wurden die restlichen 18 Löcher nach der Variante „Vierball-Bestball“ gespielt. Dabei spielt jedes Teammitglied seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch. Zum Schluss wird das beste Ergebnis (die wenigsten Schläge) beider Spieler für das Team gewertet.

Nach Runde eins noch auf Rang drei liegend, distanzierten Lennart Franck und Lars Traulsen aus Bissenmoor in der zweiten Runde die Konkurrenz mit einer großartigen 64-er Runde und gewannen die Meisterschaft mit insgesamt 139 Schlägen.

Zweiter wurden Daniel Petersen und Hendric Weiser (Lohersand), die das Feld nach dem ersten Durchgang noch angeführt hatten, mit 140 Schlägen vor Jonah Lawrenz und Jonas Alexander Stark vom Golf Club Altenhof mit 143 Schlägen.

Cai von Ahlefeldt-Dehn vom gastgebenden Club Breitenburg musste sich mit seinem Partner Rainer Feddersen (Golf Club Sylt) mit dem undankbaren vierten Platz (145 Schläge) zufrieden geben.

Fünfte wurden Jannik Kröger/Hauke Richter (Lohersand) mit 146 Schlägen vor Torben Brüningk/Marlon Carstens (Maritim GC Ostsee - 146), Jonas Roßburg/Nils Rohde (Lohersand – 146), Julius Heydorn/Max Ernst (Altenhof – 147), Markus Petter/Olaf B. Cristiansen (Bissenmoor – 150) und Leif Schöttke/David Alexander Wiegand (Lübeck-Travemünde) mit 150 Schlägen.

Die rein Breitenburger Paarung Bernd Damerow/Jan Esser landete nach den beiden Meisterschaftsrunden mit insgesamt 156 Schlägen auf Platz 16.

Schon nach Runde eins in Führung liegend, ließen sich bei den Damen Britta Cohrs (Husum) und Stefanie Sperber (Glinde) mit insgesamt 147 Schlägen den Sieg nicht mehr nehmen. Mit sieben Schlägen Vorsprung verwiesen sie Martina Krämer und Barbara Frobel (Golf Club Gut Glinde), die 154 Schläge verbuchten, auf Platz zwei.

Einen hervorragenden dritten Rang belegten die Breitenburgerinnen Stephanie Güldenzoph und Eike Arpe-Güldenzoph, die für die insgesamt 36 Meisterschaftslöcher 161 Schläge brauchten.

Vierte wurden Doris Decker/Petra Obersteller (Lübeck-Travemünde) mit 161 Schlägen vor Carola Patzig/Karen Plath (Hohwachter Bucht – 164), Linda Ruge/Nicole Petter (Glinde/Bissenmoor – 165) und Silke Poppe-Hanke/Claudia Zierk (Sachsenwald/Großensee – 168).

Die Mutter-Tochter Paarung Meike und Annika Matthes vom Golf Club Schloss Breitenburg, die nach Runde eins noch Dritte waren, kam in der Endabrechnung mit 169 Schlägen auf Platz 8.

Im Punktspielbetrieb hatte nur ein Team des Golf Club Schloss Breitenburg einen Auftritt: die Oldies der AK (Altersklasse) 70. In der Klasse B1 der schleswig-holsteinischen Landesliga mußten die Breitenburger auf der Anlage des Golf Club Kitzeberg abschlagen und verteidigten die Tabellenführung. Auf dem ältesten Golfplatz Deutschlands und einem der schwierigsten in Schleswig-Holstein gewannen die Hausherren aus Kitzeberg mit 470 Schlägen vor dem GC Altenhof (478 Schläge), dem GC Schloss Breitenburg (497), dem GC Timmendorfer Strand (503) und dem GC Hohwachter Bucht (512).
Nach zwei Punktspielen liegt Breitenburg dennoch mit insgesamt 239 Schlägen in der Tabelle vor Kitzeberg und Hohwacht (beide 245), Altenhof (293) und Schlußlicht Timmendorfer Strand (294). Bester Breitenburger Spieler war Hermann Goedecke (97 Schläge) vor Jörg Rickers (98), Karl-Heinz Jennerich (99), Klaus-Dieter Brömmer (101), Heinz-Georg Drensler (102) und Friedrich Schmitz (107).

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