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1. Segel-Bundesliga: : Bester Verein aus Schleswig-Holstein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seglervereinigung Itzehoe rückt auf Tabellenrang fünf vor

von
erstellt am 01.Okt.2014 | 05:00 Uhr

Wer hätte das gedacht? Die Seglervereinigung Itzehoe (SVI) hat sich auf den fünften Platz der Segel-Bundesliga vorgeschoben und ist vor der letzten Regatta Ende Oktober auf der Hamburger Außenalster bestes Team aus Schleswig-Holstein. Der Wind auf dem Bodensee war am vergangenen Wochenende in der fünften Regatta der Bundesliga nicht ganz so schwach wie zuvor in Kiel, doch von den 15 geplanten Wettfahrten konnten trotzdem nur elf komplett ausgetragen werden. Der Norddeutsche Regatta Verein aus Hamburg hat dabei mit dem Gesamtsieg in Friedrichshafen schon vor dem Finale auf heimischen Gewässer die Titelverteidigung klar gemacht.

Für das Gelo Revoice-Team der SVI hatte es sich ausgezahlt das Gewicht auf dem Boot zu reduzieren: Die Beschleunigung war sehr viel besser als zuletzt in Kiel. Nach dem zweiten Platz in der ersten Wettfahrt wollten Skipper Christian Soyka und seine Crew im zweiten Rennen aber zu viel, fuhren auf der falschen Seite und wurden durch einen Winddreher vom dritten auf den letzten Platz zurückgeworfen.



„Wir haben die Bahn gewechselt, um die beiden vor uns liegenden Boote überholen zu können. Das war leider die falsche Taktik“, gab Soyka hinterher zu. Danach wurde eher konservativ gesegelt, was sich mit drei weiteren zweiten Plätzen und zwei Siegen auszahlte. „Wir haben nicht mehr vorne angegriffen, sondern haben uns darauf konzentriert, unseren Platz zu halten“, so Soyka.

Allerdings sorgte in der neunten Wettfahrt ein Frühstart für ein weiteres Null-Resultat, sonst wäre sogar Platz drei im Gesamtergebnis möglich gewesen. „Wir haben das erst etwas anders gesehen, aber die Wettfahrtleitung war sehr objektiv und hat hier sicherlich richtig gehandelt“, zeigte sich Soyka versöhnlich.

Der Itzehoer Skipper war mit seinem Team hochzufrieden. „Das viele Training vor Laboe hat sich mehr als ausgezahlt. Wir hatten überhaupt keine Manöverprobleme. Alle haben einen Super-Job gemacht. Die Kommunikation im Boot war hervorragend“, lobte Soyka seine Besatzung Moritz Burmester, Stefan Schimkowski und Kai Harder.

Am Ende waren alle über den siebten Platz „happy“, vor allem auch deshalb, weil es dadurch in der Bundesliga-Tabelle zwei Plätze nach oben ging und man nun bestes Team aus Schleswig-Holstein ist. „Wir haben von unserer beständigen Leistung profitiert. Hier ist allerdings durch die erneute Windlotterie auch vieles durcheinander gewürfelt worden.“ Selbst hätte man aber fast alles richtig gemacht und das allein sei entscheidend, so Soyka. Der Vorsprung vor den punktgleichen Flensburger Segel Club und Kieler Yacht-Club beträgt aber nur einen Zähler, so dass es Ende Oktober ein spannendes Finale zwischen diesen drei Teams um die Vorherrschaft im nördlichsten Bundesland geben wird.

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