Interview mit Marco Spitzky : „Bekomme das Grinsen im Moment nicht mehr aus dem Gesicht“

Marco Spitzky
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Marco Spitzky

Mit dem frischgebackenen Deutschen Meister im 9-Ball sprach die Sportredaktion über seine Gefühle nach dem Triumph.

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06. November 2013, 15:19 Uhr

Wie fühlt man sich als deutscher Meister?

Es ist ein ganz besonders tolles Gefühl. Unglaublich wie viele mir zum Titelgewinn gratuliert haben. Das macht einen schon ein wenig stolz. Es dauert wohl noch etwas bis ich alles verarbeitet habe. Im Moment bekomme ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Ich hatte auf das Viertelfinale gehofft um dann vielleicht um die Medaillen spielen zu können, dass es dann so gelaufen ist, war der pure Wahnsinn.

Gibt es noch eine Steigerung? Was darf man in Zukunft von Ihnen erwarten?

Natürlich hoffe ich darauf, auch zur Europameisterschaft fahren zu dürfen. Doch das muss erst mal abgewartet werden. Der nationale Titelgewinn ist nicht gleichbedeutend mit der Qualifikation für die EM. Da spielen auch andere Faktoren mit. Jetzt wollen wir erst einmal in der zweiten Bundesliga wieder angreifen. Persönlich möchte ich in nächster Zeit häufiger an Turnieren teilnehmen. Das ist zuletzt etwas zu kurz gekommen. Der Zeitaufwand ist allerdings sehr groß und die Kosten auch nicht von Pappe. Ohne Sponsoren ist das allein kaum zu schaffen.

Was hat Sie als Hamburger zu den Gamblers nach Itzehoe verschlagen?

Ich verstehe mich sehr gut mit Jan-Hendrik Wolf und Finn Eschment, die ich schon länger durch das Billardspiel kenne. Als die Gamblers in die zweite Bundesliga aufgestiegen sind, wollten wir unbedingt zusammen in einer Mannschaft spielen und so bin ich mit unserem Routinier Olaf Köster nach Itzehoe gewechselt. Diesen Schritt habe ich nie bereut. Vor allem das Umfeld gefällt mir hier. Interview: Reiner Stöter

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