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Frauen-Fußball : Beide Steinburger Teams erfolgreich

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sowohl Aufsteiger SG Wilstermarsch als auch der SV Neuenbrook/Rethwisch gewinnen ihre Spiele in der Verbandsliga Süd der Frauen.

von
erstellt am 09.Sep.2014 | 05:13 Uhr

SG Wilstermarsch – JuS Fischbek 4:1 (4:0).

Einen überaus gelungenen Einstand in die Verbandsliga Süd feierten die Fußball-Frauen der SG Wilstermarsch: Der Aufsteiger landete vor rund 100 Zuschauern in Wewelsfleth bei seinem ersten Auftritt einen überraschend deutlichen Erfolg gegen JuS Fischbek. „Wir hatten den Gegner aufgrund des letzten Ergebnisses stärker erwartet“, meinte SG-Betreuer Uwe Möller. „Um so mehr freuen wir uns natürlich über das tolle Spiel unserer Mannschaft.“

Vor allem im ersten Durchgang lieferte das Team von Trainer Stefan Geiger die wohl beste Leistung der letzten Jahre – und das obwohl mit Angie Kolbe, Gyde Meifort (beide zur Hochzeit eingeladen) und Inga Carstens (dreimonatiger Finnland-Aufenthalt) noch drei Stammkräfte fehlten. Doch auch das kompensierte der derzeit stark besetzte Kader der Gastgeberinnen. Fischbek konnte nie an das 5:0 vom ersten Spieltag gegen Kaltenkirchen anknüpfen. Schon früh brachte Tanja Thomas (15.) ihr Team mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung, nachdem Annika Finnern-Sliwinski von Gästetorfrau Christina Möller im Strafraum festgehalten worden war.

Danach trafen Finnern-Sliwinski (26.), Thomas (32.) und Corinna Looft (38.) im Sechs-Minuten-Rhythmus und brachten ihr Team zur Pause uneinholbar mit 4:0 in Führung.

Im zweiten Durchgang kontrollierte die SG Wilstermarsch weitgehend Spiel und Gegner. Auch der Ehrentreffer der Gäste durch Isabel Heilmann (51.) sorgte nicht mehr für Fischbeker Aufbruch-Stimmung. Finnern-Sliwinski (53., 57.) ließ bei der SG weitere gute Möglichkeiten aus, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. „Ein wirklich phantastischer Start“, freute sich Betreuer Uwe Möller.

SG Wilstermarsch: Birner – Schuard, Schlüter (55./P. Gerulat), A. Schröder, Wölk, Ratjen, Thomas (81. B. Schröder), Finnern-Sliwinski (58. Rohwer), Schwardt, Looft (63. Westphalen).


SV Neuenbrook/Rethwisch – SV Henstedt-Ulzburg II 2:1 (0:0)

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Für die Verbandsliga-Fußballerinnen des SV Neuenbrook/Rethwisch kann sich der Start in die Saison wahrlich sehen lassen. Doch beim 2:1 (0:0) gegen den SV Henstedt-Ulzburg II zeigte das Team des Trainergespanns Stamm/Giebeke auch spielerisch die gute Leistung, die man zuletzt beim 1:0 in Zarpen noch vermissen ließ. „Von den 90 Minuten haben wir 75 dominiert“, resümierte Coach Torsten Stamm.

Schon in der Anfangsphase ließen Maike Bade (1.), Meike Scheppelmann (8., 10.) und Christin Croppenstedt (15.) gute Möglichkeiten aus, ihre Mannschaft in Führung zu bringen. Die einzig brenzlige Situation der ersten Hälfte hatte NR zu überstehen, als Torfrau Franziska Brahms nach einem zu kurzen Rückpass gleich zweimal retten musste (35.). Bis zur Pause hatten dann für die Gastgeberinnen aber auch Eileen Näwie (2), Isabel Wichmann und Meike Scheppelmann erneut gute Einschussmöglichkeiten. Einziger Kritikpunkt der Pausenansprache war die fehlende Konsequenz im Abschluss.

Die erste Chance nach dem Wiederbeginn hatte aber HU mit einem Lattenschuss. Nachdem Scheppelmann erneut verfehlt hatte (56.), traf dann Jennifer Torba zum 0:1 (62.) für die Gäste. Die Gastgeberinnen brauchten fünf Minuten, um diesen Rückschlag zu verdauen, schlugen dann aber durch einen Doppenschlag von Meike Scheppelmann (71., 77.) zurück. Zunächst staubte sie nach einem Flugkopfball von Lana Weise an die Latte ab und wenig später nutzte sie ein Zuspiel von Eileen Näwie. Weitere NR-Möglichkeiten dazwischen ließen noch Weise (74.) und Wichmann (76.) aus. HU hatte letztlich keine Mittel mehr, um die Niederlage abzuwenden. „Diesmal muss ich das ganze Team loben“, sagt Stamm. „Aus einer guten Mannschaftsleistung ragten dabei noch einmal Anna Klischies, Jasmin Grüntz und Meike Scheppelmann heraus.“

SV NR: Brahms – Labuj, Schröder (30. Spitzka), Wichmann, Voss, Scheppelmann, Bade (55. Weise), Croppenstedt, Klischies, Näwie (67. Melzer), Grüntz (37. Schneider)

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