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Crosslauf der Schulen : AVS-Itzehoe räumt mächtig ab

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neuer Wettkampfort im Cirencester-Park hat sich bewährt

von
erstellt am 19.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Der Cirencester-Park in Itzehoe hat sich als Ort für den Crosslauf der Steinburger Schulen bewehrt. Die von vielen Stellen aus gut zu übersehende und abwechslungsreiche Strecke auf relativ kurzem Rund sowie die kurzen Wege zwischen Start, Ziel, Wettkampfbüro, Umkleidebereich und Ort der Siegerehrung in unmittelbarer Nähe zur Auguste-Viktoria-Schule machen das Gelände geradezu perfekt für eine Schulveranstaltung dieser Art. Auffallend in sportlicher Hinsicht: Die AVS war der absoluten Gewinner der Veranstaltung. In den Einzelkonkurrenzen siegten die Läufer des Gymnasiums siebenmal, in den Mannschaftswertungen standen sie achtmal auf der höchsten Stufe des Treppchens. Ihnen am nächsten kamen auf ersten Plätzen die Aktiven der Fehrs-Schule (1/1) und der Grundschule Münsterdorf (1/1) sowie die Grundschule Wilstermarsch (0/1).

Trotz Itzehoer Überlegenheit, auch viele weitere vordere Plätze machten AVS-Schüler unter sich aus, war der Schulcross eine insgesamt interessante Veranstaltung, bei der sich die jungen Läufer nicht schonten. Das beweisen in erster Linie die harten Positionskämpfe mit vielen Wechseln innerhalb der Rennen. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Bemühen um bessere Platzierungen in den Läufen sichtbar war. Doch auch hier gilt, dass Veranlagung, gepaart mit Trainingsfleiß, der beste Garant für flinkes Laufen ist.

Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt, dass der Abstand unter den Besten nicht selten gering war: So lagen im Rennen der Schüler der Jahrgänge 2008 bis 2011 Benny Birner und Tilo Tolksdorf nur eine Sekunde und im Wettlauf der gleichaltrigen Schülerinnen der Jahrgänge Henrike Rathjen und Amy Reese lediglich zwei Sekunden auseinander. Gering waren die Abstände auch zwischen Levin Göring und Leon Koch (2006/2007) mit drei beziehungsweise zwischen Mobark Almoustafa und Thilo Köhne (2000/2001) mit sechs Sekunden Differenz. Noch enger kämpften die Schülerinnen der Jahrgänge 2004 und 2005 um den Sieg: Franka Kabbe und Lina Rohwer landeten zeitgleich auf dem ersten Platz. Am deutlichsten setzten sich Mia Böthern (2002/2003) und Paulina Kayßer (200/2001) durch. Die beiden Wettkämpferinnen, die zur Landesspitze auf den Mittelstrecken zählen, gewannen ihre Wettbewerbe mit einem Vorsprung von 1:39 beziehungsweise 1:03 Minuten vor Charlotte Först beziehungsweise Johanna Grell. Souveräne Siege landeten auch Florian Gehring (2004/2005/zehn Sekunden vor Neal Hoyer) und Jan Möller (2002/2003/achtzehn Sekunden Vorsprung vor Rene Helmcke). An den zehn Wettbewerben hatten sich kurz vor den Herbstferien vor einer Woche knapp 870 Mädchen und Jungen beteiligt. Nach erfolgter Anstrengung: Die Stimmung unter den Schülern war auch nach den kräftezehrenden Läufen auf dem profilierten Kurs mit seinen aufgelegten Strohballenhindernissen durchweg gut und entspannt. Alina Mehrens (11/AVS) sagte: „Mir hat die Veranstaltung gut gefallen, aber es war sehr, sehr anstrengend.“ Insbesondere eine Spitzkurve habe es ihr sehr zu schaffen gemacht. An der mussten sie und andere das Tempo rausnehmen, aber anschließend wieder in Fahrt kommen, um am Anstieg nicht zuviel Zeit zu verlieren. Mit einem Lächeln im Gesicht äußerte sich die Schülerin über die Strohballenhindernisse: „Die waren sehr leicht. Über die konnte ich hinweg steigen.“

Marlo Jessen (10/WKS Hohenlockstedt) war ebenfalls guter Dinge. Er lobte den Veranstaltungsort: „Hier gefällt es mir besser als im vergangenen Jahr im Pünstorfer Gehölz. Da sind die Wege so eng.“ Die hatte besonders Anna Matthiesen (11/AVS) lieb gewonnen. Auch wenn der Cirencesterpark übersichtlicher sei: „Ich wäre lieber in Pünstorf geblieben.“ Auch deshalb, weil sie des Öfteren in dem Gelände trainiere.

„Total zufrieden“ mit dem Cross der Schulen zeigte sich anschließend Ilka Linow. Viele Helfer, hätten für eine „gelungene Veranstaltung“ gesorgt, betonte Steinburgs Schulsportbeauftragte. Dass jeder Teilnehmer auch eine sichtbare Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte, dafür hatte die Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe als Hauptsponsor gesorgt: Sie beschaffte die Teilnehmer- und Siegermedaillen. Mit Blick auf die vergangenen Jahre im Pünstorfer Gehölz sagte Ilka Linow: „Das Gelände an der Ernst-Moritz-Arndt-Schule war schon super, aber hier hatten wir die kurzen Wege.“ Sie favorisiere auch für 2018 den Cirencesterpark als Ort des Sportfestes. „Wenn wir denn die Genehmigung durch die Stadt Itzehoe erhalten.“

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