zur Navigation springen

Handball-Oberligen : Außenseiter mit Ambitionen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beide Herzhorner Handball-Oberligateams sind am Sonnabend bei Spitzenmannschaften zu Gast.

von
erstellt am 10.Nov.2017 | 05:37 Uhr

Als Außenseiter gehen die beiden Oberliga-Handballteams des MTV Herzhorn am Sonnabend auf Reisen. Dennoch wollen sie sich in ihren Partien bei den Gastgebern aus dem Spitzentrio von ihrer besten Seite zeigen und möglichst auch Zählbares mitnehmen.

Oberliga Frauen
TSV Ellerbek (2./13:3) – MTV Herzhorn (10./6:10). Die Papierform besagt, dass die Herzhornerinnen in Ellerbek krasser Außenseiter sind. Schließlich hat der TSV in acht Spielen bisher nur einmal verloren und belegt mit lediglich drei Minuspunkten den zweiten Rang hinter dem noch makellosen Spitzenreiter SC Alstertal-Langenhorn. Allerdings ist Herzhorns Coach Olaf Winter nicht bereit, die Punkte schon vorher abzuschenken. „Ich habe mir Ellerbek in dieser Saison schon zwei Mal angesehen, und ich finde, dass sie schlagbar sind“, verbreitet der MTV-Trainer Optimismus. „Wenn wir alle zu 100 Prozent unsere Leistung abrufen, ist dort etwas für uns drin.“ Die personelle Situation hat sich binnen Wochenfrist kaum zum Besseren verändert. Auf Routinier Maike Langenberg müssen die Blau-Gelben wegen der Leisten-Prellung wohl den gesamten November verzichten. Nach Trainingspause und mit stabilisiertem Fußgelenk hofft Winter darauf, dass Elina Hesse als Alternative für den Rückraum zur Verfügung steht.

Auf Ellerbeker Seite wird es ein Wiedersehen mit der ehemaligen Herzhornerin Christina Hinrichs geben. Die torgefährlichste Schützin aus dem Rückraum beim TSV ist Julia Steinberg, häufig unterstützt von Melina Dahms und Maria Ruge. Winter will schauen, wie das Spiel läuft. Eine Maßnahme gegen Steinberg schließt er dabei nicht unbedingt aus.

Ansonsten ist der Herzhorner Trainer zuversichtlich. „Wir haben unter der Woche gut trainiert, und ich will gewinnen.“ Er mag sich nicht darauf verlassen, dass der erste Nichtabstiegsplatz für den Klassenverbleib reicht. Ein Abstieg von Travemünde und Wattenbek aus der 3. Liga würde weitere Oberliga-Teams in vermeintlich sicheren Gefilden bedrohen (Sbd., 19 Uhr, Sporthalle Ellerbek am Rugenbergener Mühlenweg).

Oberliga Männer
THW Kiel II (3./13:3) – MTV Herzhorn (11./6:10). Nach drei Niederlagen in Folge war das jüngste Herzhorner 31:23 in eigener Halle gegen die SG Hamburg-Nord ein regelrechter Befreiungsschlag für die Schützlinge von MTV-Coach Manfred Kuhnke. Diesen Schwung wollen die Steinburger auch in die Partie beim Kieler Bundesliga-Unterbau mitnehmen und vor allem die Steigerung in der Offensive ausbauen. Nach überstandenen gesundheitlichen Problemen sollten Sebastian Lipp und Hendrik Meyn wieder einsatzfähig sein. Dagegen fällt Mittelmann Birger Dittmer weiter aus.

Die U23 der Zebras stellt eine spielstarke, technisch gut ausgebildete Mannschaft, die gern auch einen schnellen Ball spielt. Dafür sorgen schon Trainer Christian Sprenger sowie THW-Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen. Dennoch wollen die Herzhorner auf der Basis einer hoffentlich gewohnt stabilen Defensive und mit verbessserter Angriffsleistung Paroli bieten. Selbst wenn es mit einem Punktgewinn nicht klappen sollte: Die Steinburger wollen sich Selbstvertrauen für die folgenden Spiele gegen die ärgsten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg holen. Denn am 18. November geht es zum TuS Aumühle/Wohltorf, und eine Woche später empfängt der MTV den VfL Bad Schwartau II (Sbd., 18 Uhr, Helmut-Wriedt-Halle Kiel).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen