Handball : Ausrufezeichen im Abstiegskampf

Überragend: Jannes Timm warf 14 Tore für den MTV Herzhorn.
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Überragend: Jannes Timm warf 14 Tore für den MTV Herzhorn.

Die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn holen ganz wichtige Punkte durch das 31:25 beim TV Fischbek.

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12. Januar 2015, 05:05 Uhr

Eine souveräne Leistung boten die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn in der Partie beim TV Fischbek. Das Kellerderby gewannen die Blau-Gelben ungefährdet mit 31:25 (14:10) und setzten im Kampf gegen den Abstieg ein wichtiges Ausrufezeichen. Den Gastgebern fehlten die Möglichkeiten und die Ideen, um gegen diesen Gegner mitzuhalten. Zufrieden zeigte sich Trainer Jens Timm nach dem Spiel: „Wir haben eine sehr solide Leistung gezeigt und ich hatte immer ein gutes Gefühl.“ Eine herausragende Partie bot der Trainer-Sohn Jannes Timm, der mit 14 Treffern nicht zu stoppen war.

Die Herzhorner zeigten von Beginn an, dass sie die deutlich stärke Mannschaft waren und gingen schnell in Führung. Nach dem 4:2 (8.) bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Dabei zeigten sie nicht nur eine stabile Deckungsarbeit, sondern trugen auch ihre Angriffe mit klaren Spielabläufen sicher vor. Hinzu kamen noch einige starke Tempogegenstöße und so stand es zur Pause 14:10 für die Gäste.

Auch nach dem Wiederanpfiff gab es nie Zweifel, wer in dieser Begegnung das Sagen hatte. Mitte der Halbzeit war bereits die Vorentscheidung gefallen, denn die Blau-Gelben hatten sich auf 21:14 abgesetzt. Trainer Jens Timm nutzte die Gelegenheit, viel zu wechseln und alle Spieler zum Einsatz zu bringen. Die Hausherren fanden nie ein Mittel, um die Partie offen zu gestalten. Auch als sie Jannes Timm und Theo Boltzen in kurze Deckung nahmen, stellten sie ihre Gegner damit vor keine Probleme. Nach kurzer Umgewöhnungsphase hatten die sich gut darauf eingestellt und spulten weiterhin sicher ihr Spiel ab. Auch, dass sich zehn Minuten vor dem Ende Theo Boltzen einen Finger verletzte, brachte die Herzhorner nicht aus dem Konzept. Schnell wurde die Verletzung behoben und Theo Boltzen konnte mit einem „Tape“ die Partie fortsetzen. Die Blau-Gelben hielten ihren Vorsprung und Fischbek fehlte es an Möglichkeiten, der Partie eine Wende zu geben.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann – Lasse Janke 4, Jannes Timm 14, Jörn Burghauser 1, Lutz Wamser 3, Stephan Hinrichs 7, Theo Boltzen 2, Birger Dittmer, Arne Clasen, Johann Holst.

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