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Interview : Aus Misserfolgen gelernt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wilsters Coach Horst Schmidt zieht im Gespräch nach zehn Siegen eine Zwischenbilanz.

Nach dem Fehlstart Anfang August mit den beiden Niederlagen gegen den SC Neuenkirchen (0:5) und TSV Buchholz (2:4) hat Alemannia Wilster in der Fußball-Kreisliga West bisher kein Spiel mehr verloren. Seit dem 18. August hat es allein zehn Siege gegeben. Nur der FC Itzehoe II rang den Alemannen zwischendurch noch einmal ein 3:3-Unentschieden ab. Führt der Weg des Verbandsliga-Absteigers also direkt zurück in die sechste Liga? Alemannen-Trainer Horst Schmidt (Foto) zieht im Interview ein Zwischenfazit.

Nach dem verpatzten Saisonstart sind Sie mit Ihrer Mannschaft in der Kreisliga angekommen und eilen seit dem sechsten Spieltag von Sieg zu Sieg. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?
Angekommen sind wir auf jeden Fall, dass zeigen die Ergebnisse der letzten elf Spiele. Besser kann es nicht sein.

 

Mal abgesehen vom natürlichen Leistungs- und Niveau-Gefälle zwischen Verbands- und Kreisliga. Woran musste sich Ihre Mannschaft nach dem Abstieg erst gewöhnen, um in die Erfolgsspur zu kommen?

Zunächst hat die Mannschaft gedacht, man ist verbandsligaerfahren. Dann ist sie ziemlich schnell auf die Nase geflogen. Das wichtigste war, dass sie daraus gelernt hat.

 

Augenscheinlich garantiert derzeit das Stürmerduo Kenny Beetz und Dennis Huß Siege und Punkte. Wo sehen Sie weitere Leistungsträger, die für den Erfolg der Mannschaft stehen?

Zu Beginn der Saison hatten wir keinen einzigen Stürmer. Dass das so hingehauen hat mit Kenny Beetz und Dennis Huß, ist ein Phänomen. Ich kann es nicht unbedingt erklären. Ein weiterer Leistungsträger ist auf jeden Fall Hinrich Schröder, der sich sehr gut entwickelt hat und ja auch Mannschaftsführer geworden ist. Für mich ganz, ganz wichtig ist Christoph Thomas, der einen überragenden Sechser spielt und ein Spiel lesen kann. Außerdem sind das Vertrauen in unsere Viererkette, mit der wir jetzt spielen, und die Gesamtharmonie natürlich sehr wichtig.

 

Durch die souverän herausgespielten Siege in den vergangenen Wochen ist die Erwartungshaltung im Verein sicherlich enorm gestiegen. Sie sind ein erfahrener Trainerfuchs. Teilen Sie nach knapp der Hälfte der Saison das Anspruchsdenken?

Nicht alle Siege waren souverän herausgespielt, wir haben auch Glück gehabt. Aber ich glaube schon, dass der Wiederaufstieg machbar ist. Es ist einfach unser Wunsch und unser Traum, dass wir innerhalb eines Jahres vergessen machen können, was in der Vergangenheit nicht gut gelaufen ist, wie der Abstieg der ersten Mannschaft und der Zwangsabstieg der Zweiten. Das sieht momentan gut aus. Wir haben die große Hoffnung, dass wir das aufgrund unseres Kollektivs in der Trainingsgemeinschaft und im Verein schaffen können.

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erstellt am 29.Okt.2013 | 17:08 Uhr

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