Triathlon : Auftakt in Buschhütten

Trainingstag im Nordic Sport Club Wilster mit dem erweiterter Bundesliga Kader plus Nina Eim und Anna Gehring. Von links: Nina Eim, Jakob Voigt, Anna Gehring, Philipp Gehring, Nick Hansen, Marvin Salto, Philip Zelmer, Pascal Jeworek, André Beltz, Fynn Sänger und Studioleiter Thomas Röpnack.  nr 
Trainingstag im Nordic Sport Club Wilster mit dem erweiterter Bundesliga Kader plus Nina Eim und Anna Gehring. Von links: Nina Eim, Jakob Voigt, Anna Gehring, Philipp Gehring, Nick Hansen, Marvin Salto, Philip Zelmer, Pascal Jeworek, André Beltz, Fynn Sänger und Studioleiter Thomas Röpnack. nr 

Die Mannschaft des SC Itzehoe startet in die Saison der 2. Bundesliga und will in die Top Ten.

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08. Mai 2015, 04:47 Uhr

Insgesamt fünf Saison-Wettkämpfe bestreitet das Triathlon-Team des SC Itzehoe in der 2. Bundesliga Nord. Den Auftakt gibt es bereits an diesem Sonntag beim Mannschafts-Sprint im nordrhein-westfälischen Buschhütten. Weitere Bundesliga-Wettbewerbe sind die Veranstaltungen in Gütersloh (17. Mai; Sprintdistanz), Eutin (21. Juni; Kurzdistanz), Carolinensiel (5. Juli; Sprintdistanz), und Grimma (12. Juli; Sprintdistanz).

Zum Kader gehören in dieser Saison Philipp Gehring, Jakob Voigt, Frederic Süßmann, Pascal Jeworek, Nick Hansen und André Beltz. Nico Eim, Jakob Ohlsen und Benjamin Sievers stehen in der Reserve bereit, sind aber auf Grund ihrer Anforderungen im Abitur bzw. Studium nicht gänzlich fit und vorbereitet. Dazu kommen weitere Nachwuchsathleten wie z.B. Fynn Sänger, der im Falle von Engpässen in den Kader rutschen könnte.

Die Vorbereitung lief im großen und ganzen sehr gut. Lediglich Frederic Süßmann hatte etwas Pech: Er hatte mit gleich zwei Fußverletzungen zu tun und ist daher erst seit gut zwei Wochen wieder im Training. „Er wird aber im zweiten Rennen wieder einsatzbereit sein“, ist Teamkapitän Andre Beltz zuversichtlich.

Im Winter wurde umfangreich in allen drei Disziplinen gearbeitet und auch ein Trainingstag im Nordic Sport Club Wilster absolviert. Hier wurde unter anderem ein hartes Kraftworkout (Crosstraining) gemacht. Beltz: „Solche Trainingstage sind wichtig für das Team und es ist auch wichtig über Schwimmen, Radfahren und Laufen hinaus andere Reize ins Training mitaufzunehmen. Im 12-tägigen Trainingslager in der Toskana konnten alle ihr Training gut absolvieren, leider zog sich Freddy am vorletzten Tag seine Fußverletzung zu.“ Die Bedingungen in Cecina, wo der SCI bereits zum siebten Mal das Trainingslager absolvierte, biete perfekte Bedingungen im Frühjahr, um sich auf die Saison vorzubereiten.

Vorbereitungswettkämpfe wurden auch schon absolviert. Erstmalig startete der SCI bei Rennrad-Veranstaltungen, absolvierte in Nortorf sowie Flintbek intensive Wettkampf-Kilometer und schulte das taktische Verhalten. Jakob Voigt wurde beim Swim&Run in Elmshorn Zweiter wie auch Pascal Jeworek beim Brunsbütteler Elbelauf über 5  km.

Ziel in diesem Jahr ist es, in die Top Ten zu kommen. Die Athleten haben sich weiter entwickelt, an den Schwächen gearbeitet und somit soll es weiter nach vorne gehen. „Außerdem haben wir mit Nick Hansen einen starken Neuzugang. Nick begleitet uns seit zwei Jahren mit in die Toskana, ist seit Jahren im Nachwuchskader Schleswig-Holstein und wird eine Verstärkung sein“, sagt Andre Beltz.

Zum Auftakt in Buschhütten werden Jeworek, Hansen, Gehring, Voigt und Beltz im Teamrennen um eine gute Ausgangslage für die Saison gemeinsam kämpfen. Zunächst muss jeder Athlet im Staffelformat 300  m schwimmen. Im Anschluss geht es gemeinsam aufs Rad, auf dem 26 Kilometer absolviert werden. Die Radstrecke führt über eine Autobahn, auf der mehrere Runden gedreht werden müssen. Das verspricht wieder ein extrem hohes Tempo. Zum Abschluss werden dann noch 5,3 km gelaufen. Im Teamrennen stoppt die Zeit, wenn der vierte Athlet die Ziellinie überquert. Idealerweise wird das Team also mit fünf Mann die Laufstrecke in Angriff nehmen und dann wird das Tempo so gewählt, dass einer abfallen kann und dann heißt es gemeinsam ins Ziel zu kommen. Schieben ist erlaubt und ein gängiges Hilfsmittel, sich Richtung Ziel zu kämpfen. Im Team laufen schon Wetten, wer diesmal die Segel streichen muss bzw. geschoben wird. „Das darf man sich dann den Rest der Saison anhören“, schmuzelt Beltz.

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