Leichtathletik : Auf hohem Niveau behauptet

Starker Lauf (von links): Nina Eim und Paulina Kayßer.
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Starker Lauf (von links): Nina Eim und Paulina Kayßer.

Sechs junge Starter des SC Itzehoe demonstrieren beim Normwettkampf in Osterode ihre Leistungsfähigkeit.

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03. Juli 2015, 04:55 Uhr

Beim Leichtathletik-Meeting in Osterode waren mit Yannick von Soosten, Fynn Sänger, Philipp Krützelmann, Malte Schmidt, Nina Eim und Paulina Kayßer sechs Athleten des SC Itzehoe am Start.

Traditionell ist dieser Wettkampf sehr gut besetzt, hat der DLV das Abendsportfest doch zu einem Normwettkampf ausgeschrieben. Das bedeutet, dass die nationalen Spitzenathleten hier die Möglichkeit haben, Normen für EM, DM oder WM zu erzielen. Normen sind vorgebende Mindestleistungen, die erzielt werden müssen. Auch Anna Gehring, wollte die EM-Norm über die 3000  m laufen, musste allerdings verletzungsbedingt absagen. Alle übrigen SCI-Athleten waren erstmalig auf einem solch gut besetzten Leichtathletik-Event. Somit ging es nicht unbedingt um Platzierungen, sondern um die persönlichen Bestzeiten.

Bei den Jungen M14 lief Malte Schmidt über die 800m eine gute 2:21,62 min., was zum vierten Platz in einem starken Lauf reichte. Zudem war dies ein gelungener Test für die bevorstehenden Landesmeisterschaften über diese Strecke.

Über 1500  m lief Philip Krützelmann eine sehr gute 4:20,96 Minuten. Somit verbesserte er seine bisherige Bestzeit um neun Sekunden. Er scheint damit seine ideale Strecke gefunden zu haben. In seiner ersten Bahnsaison ist Krützelmann noch in der Phase, die ideale Wettkampflänge zu finden. In diesem Rennen lief er in mutig mit der Gruppe mit und musste erst auf der letzten Stadionrunde zur Verfolgergruppe abreißen lassen.

Yannick von Soosten (U  20) freute sich im Ziel nach den 3000  m über einen starken Auftritt, bei dem er ein großes Kämpferherz bewies. In seiner Alterklasse belegte er in 9:02,41 min. einen guten vierten Platz. Es bildete sich eine fünfköpfige Führungsgruppe im zweiten Lauf über diese Strecke. Yannick von Soosten hatte mit dem Tempo zu kämpfen, drohte mehrfach abzufallen, kämpfte sich aber immer wieder zurück, nachdem eine Lücke von knapp zehn Metern entstanden war. Auf der Zielgeraden überspurtete er sogar noch einige Konkurrenten.

Im selben Rennen war Fynn Sänger am Start. In der U  18-Wertung wurde er Dritter in 9:45,09. Er lief dabei ein sehr konstantes Rennen, musste sich in der Verfolgergruppe mehrfach behaupten und schaffte auch noch eine sehr schnelle letzte Runde.

Nina Eim und Paulina Kayßer (beide U18; Paulina hochgemeldet, da es in ihrer Altersklasse keinen Lauf über 3000  m gab) liefen ein starkes Rennen. Paulina Kayßer befindet sich in der Vorbereitung auf ihre ersten Deutschen Meisterschaften über 3000  m und Nina Eim absolvierte den Lauf im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die DM im Triathlon. In einer Verfolgergruppe setzten die beiden sich fest und liefen ein höheres Tempo als angedacht. Nach 2000 m wurde die Gruppe kleiner. Auch Nina Eim hatte mit dem hohen Tempo zu kämpfen und musste abreißen lassen. Wie entfesselt lief dagegen Paulina Kayßer den letzten Kilometer und wurde nur unmerklich langsamer. Ihre Zeit stoppte bei 10:02,33 min., damit wurde sie Zweite in der U18-Wertung – eine sehr gute Zeit und eine starke Verbesserung. Nina Eim lief in ihrem ersten Bahnrennen über 3000  m ebenfalls in einer starken Zeit von 10:08,75 min. (3. U18) ins Ziel. Paulina Kayßer muss nun, nachdem sie die 3000  m Norm erfüllt hat noch eine zweite Norm erfüllen, um dann an der Jugend-DM über 3000  m in Köln teilnehmen zu können. Dazu muss sie die 300  m in einer Zeit von unter 46 Sekunden sprinten. Wenn sie diese Hürde genommen und sich qualifiziert hat, muss die junge Athletin sich damit abfinden, dass sie nach diesem starken Lauf zum Favoritenkreis auf den DM-Titel zählt.

Sehr zufrieden mit seinen Athleten war Trainer Andre Beltz. „Die Leistungen aller waren sehr gut. Sie konnten sich durchgängig auf hohem Niveau gut behaupten.“

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